
Mal anhaltende Hitzewellen und Trockenphasen, dann wieder lange starke Regenfälle und Überschwemmungen – den Klimawandel erleben wir auch im eigenen Garten.
Vertrocknete Pflanzen, braune Rasenflächen oder Staunässe nach Starkregen sind ein schmerzlicher Anblick und verheißen Überstunden bei der Gartenarbeit.
Doch wie lassen sich Gärten gestalten, dass sie trotz extremer Wetterlagen lebendig, pflegeleicht und gleichzeitig Naturoase und Schutzraum für Mensch und Tier bleiben können? Angepasste Planung und gezielte Maßnahmen sind hier die Lösung.
👉 So wappnen Sie Ihren Garten für die Zukunft:
✅ Fassaden & Dächer begrünen – schützt vor Hitze, isoliert im Winter und bietet Lebensraum für Vögel und Insekten.
✅ Wasser bewusst nutzen – Regenwasser sammeln, Mulchen gegen Verdunstung, effizient gießen.
✅ Gelände modellieren – Mulden speichern Wasser bei Starkregen, Hügel bieten ideale Standorte für Pflanzen, die weniger Feuchtigkeit bevorzugen.
✅ Flächen entsiegeln – wasserdurchlässige Materialien wie Kies, Rindenmulch oder Rasengitter reduzieren Überflutungsrisiken.
✅ Teich anlegen – sorgt für natürliche Kühlung und schafft Lebensräume (bitte ohne Chemie, mit flachem, naturnahem Ufer).
✅ Mehr Bäume & Sträucher pflanzen – sie spenden Schatten, kühlen die Umgebung und bieten Lebensraum für Tiere.
Ein klimaangepasster Garten schützt Boden, Wasser und Artenvielfalt – und wird zu einem Ort der Erholung für Sie und die Natur. 💧🌳🌞
🌱 Kein Garten vorhanden? Auch der Balkon kann helfen:
Setzen Sie auf hitzetolerante Pflanzen wie Lavendel, Salbei oder Rosmarin. Begrünte Wände, Rankhilfen oder vertikale Beete spenden Schatten und verbessern das Mikroklima. Kleine Wasserstellen bieten Vögeln und Insekten willkommene Trinkplätze. 🐝🐦
Foto: Annette Wambsganz