Der Gemeinderat Ismaning hat in seiner Sitzung am 18. September 2025 beschlossen, gemeindliche Gebäude und Einrichtungen künftig an ausgewählten Tagen im Jahresverlauf mit der Regenbogenfahne zu beflaggen.

Die Regenbogenfahne ist ein Symbol für Vielfalt, Toleranz, Offenheit, Frieden und Respekt – Werte, die auch in Ismaning gelebt und geschützt werden. Mit der Beflaggung möchte die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und gegen jede Form von Diskriminierung setzen.

Der Vorschlag zur Beflaggung wurde vom Verein Ismaning bleibt bunt e. V. eingebracht. In seiner Stellungnahme betonte der Verein, dass die Regenbogenfahne nicht ausschließlich als Unterstützung der LGBT+-Community verstanden werden soll. Vielmehr steht sie allgemein für ein Bekenntnis zu Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt – Grundpfeiler einer lebendigen, demokratischen und weltoffenen Gemeinde.

Rechtlich steht der Beflaggung nichts entgegen: Gemeinden entscheiden im Rahmen ihres Selbstverwaltungsrechts eigenständig über das Hissen nicht-hoheitlicher Flaggen. Die Regenbogenfahne gilt als überparteiliches Symbol und ist keinem politischen Lager exklusiv zugeordnet.

Die Symbolkraft der Regenbogenfahne hat eine lange Tradition. Schon in alten Kulturen galt sie als Friedenszeichen. Später wurde sie im Bauernkrieg 1525 als Symbol für Hoffnung und Veränderung getragen. Auch in der internationalen Friedensbewegung spielt die Regenbogenflagge seit über 100 Jahren eine zentrale Rolle. Heute steht sie für demokratische Grundwerte, Gleichberechtigung und Solidarität.

Mit dem Beschluss des Gemeinderates bekennt sich Ismaning ausdrücklich zu diesen Werten. Die Verwaltung wird nun geeignete Anlässe prüfen und die Beflaggung in Abstimmung mit dem Gemeinderat umsetzen.

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