Ismaning war seit 1971 Mitglied im Zweckverband für das Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) in Garching. 2008 zeichnete sich der Bedarf für mindestens ein weiteres Gymnasium ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte das WHG rund 1000 Schüler, darunter 330 aus Ismaning.

Der Ismaninger Gemeinderat unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Michael Sedlmair fasste im November 2010 den Beschluss, ein Gymnasium gemeinsam mit dem Landkreis München zu errichten.

Neben Ismaning bewarb sich auch Unterföhring. Am 25. Juni 2012 entschied sich der Kreistag mit 30 zu 29 Stimmen für Ismaning.

Nachdem 2013 bekannt wurde, dass die Deutsche Telekom die Fernmeldeschule verkaufen und bis 2018 räumen will, beschloss der Gemeinderat, Ankauf und Umbau des Gebäudes für ein Gymnasium zu prüfen.

Unter Bürgermeister Dr. Alexander Greulich wurde das Gebäude am Seidl-Kreuz-Weg zu einem Gymnasium umgebaut.

Üblicherweise werden zwei Jahr vor der eigentlichen Gründung „Vorläuferklassen“ an der Schule eingerichtet, die bisher die Schüler*innen aus dem Ort unterrichtet hatte.

Das WHG signalisierte Überlast und die Notwendigkeit von „Ausweichcontainern“ zum Unterrichten der Vorläuferklassen, was den Ismaninger Gemeinderat bewog, ebendiese Container bereits in Ismaning zu errichten – nicht zuletzt, da wegen des Umbaus der Mittelschule bereits Container auf dem Gelände der Realschule in Ismaning vorhanden waren.

So kam es, dass es zum September 2015 zwar offiziell noch kein Ismaninger Gymnasium, sehr wohl aber ein Gymnasium in Ismaning gab: Gymnasiast*innen wurden 2015 bereits in Ismaning von Lehrkräften unterrichtet, die noch zum Garchinger Kollegium gehörten. Diese „Außenstelle“ musste damit die komplette Infrastruktur einer eigenen Schule aufbauen.

StD Alexander Volkmann, auch heute noch im Direktorat des Gymnasiums Ismaning tätig, organisierte und leitete vor genau zehn Jahren das erste Gymnasium in Ismaning, bevor es zwei Jahre später mit OStD Markus Martini offiziell als Gymnasium Ismaning errichtet worden ist.

Foto: Peljak

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