
Am 24. Juli feierte das Schlossmuseum Ismaning mit der Eröffnung einer kleinen Sonderausstellung über die Geschichte des Hauses seinen 40. Geburtstag.
Als das Schlossmuseum am 26. Juli 1986 im Kutscherbau eröffnet wurde, ahnte wohl niemand, welche Entwicklung diese Einrichtung einmal nehmen würde.
Aus einer zunächst überschaubaren Dauerausstellung ist ein modernes Museum geworden, das heute sammelt, bewahrt, erforscht, vermittelt und immer wieder neue Perspektiven auf die Geschichte Ismanings eröffnet.
Bürgermeister Dr. Alexander Greulich betonte: „Museen sind weit mehr als Häuser mit Vitrinen. Sie sind Orte der Begegnung und des Austauschs.“ Er nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die vielen Objektschenkungen an das Schlossmuseum und das damit verbundene Vertrauen in die Institution zu bedanken. Namentlich bedankte er sich bei den Gründervätern des Museums Dr. Rudolf Reiser, Prof. Dr. Bruno Rimmelspacher, Max. L. Hartl und Erich Zeitler, sowie dem Gemeinderat, Altbürgermeister Michael Sedlmair und bei der langjährigen Museumsleiterin Dr. Christine Heinz.
Bei letztgenannter bedankte sich auch Museumsleiter Dietrich Maurer, schließlich habe Sie die Entwicklung des Hauses über Jahre geprägt und sei bis heute in Sachen Ortsgeschichte aktiv. Maurer erläuterte: „die Geschichte Ismanings ist nicht abgeschlossen. Deshalb endet auch unsere Sammlungsarbeit nie. Immer wieder erreichen uns Objekte, Fotografien oder Dokumente aus der Bevölkerung. Hinter jedem einzelnen Stück verbirgt sich eine persönliche Geschichte – und oft wird daraus ein kleiner Baustein der Ortsgeschichte. Dass uns die Ismaningerinnen und Ismaninger dieses Vertrauen entgegenbringen, freut mich ganz besonders. Es zeigt, dass das Schlossmuseum als verlässlicher Ort der Erinnerung wahrgenommen wird. Dieses Vertrauen ist vielleicht die schönste Auszeichnung, die ein kommunales Museum erhalten kann.“
Fotos: Ulla Baumgart