Am Seebach ist im Bereich des Schlosses seit einiger Zeit wieder verstärkt ein Biber aktiv. Besonders sichtbar werden seine Spuren derzeit auf Höhe des Kriegerdenkmals. Dort hat das Tier mehrere Meter einer über 30 Jahre alten Kornelkirschen-Hecke stark beschädigt. Große Teile der Sträucher wurden vollständig abgenagt.

Der entstandene Schaden ist erheblich. Bis die betroffenen Bereiche der Hecke wieder einen stabilen und geschlossenen Wuchs erreichen, wird es 10 bis 15 Jahre dauern. Neben dem langen Zeitraum für die Regeneration bedeutet die Wiederherstellung der Hecke auch einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich zudem, dass in diesem Abschnitt kaum noch Jungpflanzen und Sämlinge vorhanden sind, die für eine natürliche Verjüngung der Hecke sorgen könnten.

Auf der Hainseite hat der Biber bereits mehrere Haselnusssträucher entfernt. Dadurch fehlen zunehmend junge Gehölze, die künftig für Stabilität und Artenvielfalt sorgen würden.

Als erste Maßnahme werden nun einzelne Bereiche der Hecke mit einem Verbissschutzmittel (Geruch und Geschmack sollen den Biber vom Nagen abhalten) behandelt, um weitere Schäden zu begrenzen. Diese Lösung kann jedoch nur kurzfristig helfen und ist auf Dauer nicht ausreichend.

Um langfristig wieder einen stabilen Aufwuchs von Sämlingen zu ermöglichen, wird entlang des Seebachs zwischen dem Kriegerdenkmal und der Brücke am Schloss ein kleiner Wildschutzzaun errichtet. Diese Maßnahme ist zwar optisch nicht ideal, stellt jedoch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Ufervegetation und zur ökologischen Entwicklung dar.

Für die Fischer wird weiterhin ein begehbarer Weg entlang des Baches freigehalten, sodass der Zugang zum Gewässer auch künftig gewährleistet bleibt.

Der Biber ist ein geschütztes Tier und spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem unserer Gewässer. Gleichzeitig zeigt sich hier, dass sein Wirken manchmal auch gezielte Maßnahmen erforderlich macht, um wertvolle Vegetationsstrukturen zu erhalten.

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