
Die Folgen des Klimawandels sind auch im Baumbestand der Gemeinde Ismaning deutlich sichtbar. Anhaltende Hitze, lange Trockenphasen und zunehmender Schädlingsbefall setzen vielen Bäumen zu und erschweren ihre langfristige Entwicklung.
Die Gemeinde betreut das ganze Jahr über mehrere Tausend Bäume an Straßen und Wegen, in Parks, an Gewässern, auf Sportanlagen, Friedhöfen sowie in den Außenbereichen von Kinder- und Senioreneinrichtungen. Regelmäßige Kontrollen und fachgerechte Pflege helfen, die Bäume möglichst lange gesund und verkehrssicher zu erhalten.
Dennoch leiden immer mehr heimische Baumarten unter den veränderten Bedingungen. Neben den bereits seit Jahren vom Eschentriebsterben betroffenen Eschen zeigen inzwischen auch Linden und Bergahorne deutliche Schäden. Trockenstress, Pilzerkrankungen und Schädlinge können die Standsicherheit der Bäume so stark beeinträchtigen, dass Fällungen – auch im Sommer – aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig werden.
Um den Baumbestand langfristig zu sichern, pflanzt die Gemeinde jeden Herbst zahlreiche neue Bäume. Dabei setzt sie auf eine vielfältige Auswahl möglichst klimaangepasster Baumarten, um die Widerstandsfähigkeit des Bestands zu stärken.
Welche Baumarten sich künftig dauerhaft in Ismaning behaupten werden, ist noch nicht absehbar. Sicher ist jedoch: Die Gemeinde wird den Erhalt und die Weiterentwicklung ihres Baumbestands konsequent fortsetzen.
Gerade an heißen Tagen wird deutlich, wie wichtig Bäume für das Ortsklima sind. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und steigern die Lebensqualität. Die Gemeinde bittet deshalb um Verständnis, wenn aus Sicherheitsgründen Bäume gefällt werden müssen. Für jeden gefällten Baum werden im Herbst neue Bäume gepflanzt – damit Ismaning auch künftig grün und lebenswert bleibt.