Die Bauarbeiten an der Erweiterung des Gymnasiums Ismaning befinden sich auf der Zielgeraden. Derzeit laufen die letzten Endmontagen sowie verschiedene Restarbeiten im und am Gebäude. In den kommenden Wochen folgen die erforderlichen Abnahmen und technischen Inbetriebnahmen, bevor das neue Schulgebäude seiner Bestimmung übergeben werden kann.

Bereits jetzt prägt die markante Holzfassade das Erscheinungsbild des Neubaus. Mit ihrer klaren Linienführung und der natürlichen Materialwirkung verleiht sie dem Gebäude eine moderne und zugleich warme Ausstrahlung. Darüber hinaus steht die Holzbauweise für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Ansatz, der bei der Planung und Umsetzung des Projekts konsequent verfolgt wurde.

Die Finanzierung der Erweiterung wird durch verschiedene Förderprogramme unterstützt. Neben einer speziellen Förderung für den Holzbau erhält das Vorhaben Mittel aus dem Kostenausgleich zur Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium, bereitgestellt durch die Regierung von Oberbayern. Ergänzend fließen Fördergelder der KfW im Rahmen des Programms „Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude – Kommunen“ in das Projekt.

Die Erweiterung des Gymnasiums ist eine direkte Folge der Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums in Bayern. Um den steigenden Raumbedarf zu decken, wird das Gymnasium Ismaning von einer vierzügigen zu einer fünfzügigen Schule ausgebaut. Damit entstehen die notwendigen Kapazitäten, um künftig ausreichend Platz für alle Schülerinnen und Schüler bereitzustellen.

Realisiert wird das Bauvorhaben in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis München. Ende Juli 2026 soll das neue Gebäude offiziell an die Schulfamilie übergeben werden. Mit Beginn des neuen Schuljahres im September wird die Erweiterung dann den regulären Schulbetrieb aufnehmen.

Neben zusätzlichen Unterrichts- und Aufenthaltsflächen bietet der Neubau moderne Lernbedingungen und verbindet diese mit einer nachhaltigen Architektur. Damit entsteht ein zukunftsorientierter Bildungsstandort, der den Anforderungen kommender Schülergenerationen gerecht wird.

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