
In den vergangenen Wochen hat die Gemeinde Ismaning entlang von Straßen und in Parks neue Bäume und Hecken gepflanzt. Ziel der Maßnahmen ist es, das Ortsbild aufzuwerten, mehr Schatten und Aufenthaltsqualität zu schaffen und die Grünflächen langfristig widerstandsfähiger gegenüber Klimaveränderungen und Schädlingen zu machen.
Vielfalt bei Straßenbäumen
In der Adalpero-, Bajuwaren- und Mayerbacherstraße sowie am Kreisverkehr in der Max-von-Eyth-Straße wurden zahlreiche neue Straßenbäume gesetzt. Dabei wurde bewusst auf eine große Artenvielfalt geachtet. Durch die Mischung verschiedener Baumarten soll verhindert werden, dass ein Schädlingsbefall den gesamten Bestand gefährdet.
Neben klassischen Großbäumen wie Linden, Rot-Eichen, Stiel-Eichen, Pappeln und Berg-Ahorn kommen vermehrt sogenannte Bäume der zweiten Ordnung zum Einsatz. Diese werden etwa 12 bis 20 Meter hoch und eignen sich besonders gut für innerörtliche Straßenräume. Beispiele hierfür sind der Europäische Zürgelbaum, die Edelkastanie, der Amberbaum und der Rot-Ahorn. Sie bieten Schatten und Begrünung, ohne das Stadtbild zu dominieren oder die Infrastruktur zu beeinträchtigen.
Aufwertung der Parkanlagen
Auch die kommunalen Parks wurden gezielt erweitert. Im Kernbachpark wurde der bestehende Pappelhain durch Kanadische Holzpappeln ergänzt. Zudem sorgt eine neu gepflanzte Esskastanie künftig für Schatten. Entlang des Pumptracks wurden Walnussbäume gesetzt, die das Gelände langfristig prägen sollen.
Im Bürgerpark kamen klimaresistente Arten wie Italienische Erle, Baumhasel, Japanischer Schnurbaum und Säulen-Sumpf-Eiche hinzu. Diese sind besser an trockene Sommer und wechselnde Witterungsbedingungen angepasst.
Im Schlosspark wurde der Brunnenbereich durch eine neu gepflanzte Hainbuchenhecke ergänzt. Zusammen mit Sitzbänken entsteht dort eine geschützte Atmosphäre.
Mit diesen Maßnahmen stärkt die Gemeinde Ismaning nachhaltig ihr grünes Ortsbild und fördert zugleich ein stabiles, klimaangepasstes Ökosystem.