Ismaning ist eine sichere Gemeinde: Der Leiter der Polizeiinspektion Ismaning-Unterföhring Schertler stellte dem Gemeinderat den Sicherheitsbericht für das Jahr 2025 vor. Sein Fazit fiel dabei eindeutig aus: Ismaning gehört weiterhin zu den besonders sicheren Gemeinden im Landkreis München.
Anhand der vorgestellten Zahlen wurde deutlich, dass die Kriminalitätsbelastung in Ismaning deutlich unter dem Durchschnitt auf Landes- und Bundesebene liegt. Auch die Einsatzzahlen bewegen sich seit mehreren Jahren auf konstant niedrigem Niveau. Trotz neuer Deliktsfelder wie der Internetkriminalität bleibt die allgemeine Sicherheitslage stabil.
Schertler betonte insbesondere, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum sehr sicher fühlen können. Gefährliche Körperverletzungen ereigneten sich überwiegend im privaten beziehungsweise häuslichen Umfeld. Öffentliche Angsträume oder kriminalitätsbelastete Bereiche gebe es in Ismaning nicht.
Auch die Verkehrssituation wurde als unauffällig beschrieben. Besondere Unfallschwerpunkte seien derzeit nicht bekannt. Bei Fahrraddiebstählen beobachte die Polizei weiterhin ein gleichbleibendes Niveau, wobei sich die Fälle zunehmend auf private Bereiche wie Hauseingänge oder Kelleranlagen verlagerten. Hier appellierte die Polizei an die Bevölkerung, Fahrräder weiterhin konsequent zu sichern.
Die sogenannte Häufigkeitszahl, also die Zahl der registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt in Ismaning mit 2.415 deutlich unter den Vergleichswerten von Landkreis München (3.182), Bayern (4.094) und Deutschland (6.591).
Insgesamt bestätigt der Sicherheitsbericht ein sehr positives Bild – Ismaning bleibt ein Ort mit hoher Lebens- und Sicherheitsqualität.