Hohberger Bonbons; Brigitte Struppler

Das Schlossmuseum Ismaning lädt zu einer ungewöhnlichen Zeitreise ein.

Beim Blick zurück in die Geschichte haben wir meist deutliche Bilder vor Augen, aber selten konkrete Gerüche in der Nase. Dabei war auch die Geruchslandschaft eine deutlich andere.

An Riechstationen entdecken Besucherinnen und Besucher, wie es mancherorts roch, wie stark der Ort früher von landwirtschaftlichen Aromen geprägt war – vom Duft frischer Felder bis zu verbrannten Kohlstrünken oder Torfsoden.

Auch alltägliche Gerüche wie jene von Lebensmitteln, Bäckereien, Schlachtungen und handwerklichen Betrieben darf man erschnuppern.

Ebenso begegnen sie den feinen Duftwässerchen der Schlossbewohner.

Die Ausstellung zeigt zudem, wie individuell die Geruchswahrnehmung ist. Für die einen duftet es, für die anderen stinkt es.

 Foto: Hohberger Bonbons; Brigitte Struppler

 

 

 

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