Eichenprozessionsspinner – vorsorgliche Warnung

In Ismaning ist bislang kein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner bekannt. Grundsätzlich ist ein Auftreten der Raupen jedoch auch im Gemeindegebiet möglich. Besonders betroffen sind Eichen in warmen und trockenen Lagen.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners entwickeln ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare, die gesundheitsschädlich sein können. Diese enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Menschen starke allergische Reaktionen auslösen kann. Möglich sind unter anderem Hautreizungen, Bindehautentzündungen sowie Atemwegsbeschwerden.
Im benachbarten Garching wurden bereits Eichenprozessionsspinner festgestellt. Betroffene Bereiche, unter anderem am Garchinger See sowie entlang des Radschnellwegs am Schleißheimer Kanal, wurden vorsorglich abgesperrt. Bitte achten Sie daher auch bei Ausflügen in die nähere Umgebung auf entsprechende Hinweise und meiden Sie abgesperrte Bereiche.
So verhalten Sie sich richtig
Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, sollten folgende Hinweise beachtet werden:
- Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Raupen, Nestern oder den feinen Brennhaaren.
- Halten Sie Abstand zu befallenen Bäumen.
- Lassen Sie auch Haustiere, insbesondere Hunde, nicht in der Nähe betroffener Bereiche schnüffeln oder spielen.
Meldung von Verdachtsfällen
Sollten Sie in Ismaning Raupen oder Nester des Eichenprozessionsspinners auf öffentlichen Flächen entdecken, wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Ismaning.
Befindet sich ein befallener Baum auf privatem Grund, sind die Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich. Die Entfernung sollte keinesfalls selbst durchgeführt werden. Beauftragen Sie stattdessen ausschließlich professionelle Schädlingsbekämpfer oder spezialisierte Fachbetriebe.
Die Gemeinde bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Aufmerksamkeit und umsichtiges Verhalten.
Gemeinde Ismaning
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