Auszeichnung für das Schlossmuseum Ismaning beim Wettbewerb „100 Heimatschätze“

Welche Schätze schlummern in Bayerns nichtstaatlichen Museen? Auf diese besondere Schatzsuche haben sich das Heimatministerium und das Kunstministerium gemeinsam mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege im Rahmen des Wettbewerbs „100 Heimatschätze“ begeben. Die Preisträger wurden am Freitag, den 13. Juli bei einem Festakt in der Allerheiligenhofkirche mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Das Schlossmuseum Ismaning ist für eine Gedenktafel ausgezeichnet worden, die anlässlich des Gewinns der Goldmedaille bei der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 gestaltet wurde. Die 1898 gegründete „Erste Bayerische Krautverwertungs-Genossenschaft mbH“ hatte sich mit dem „Ismaninger Sauerkraut“ an der Sammelausstellung der deutschen Nahrungsmittelindustrie beteiligt und für die ausgezeichnete Qualität ihres Produkts die Goldmedaille erhalten. Ob damals tatsächlich eine Medaille – oder nur eine Urkunde mit einem entsprechenden Bild – vergeben wurde, ist nicht bekannt. Eine Medaille hat sich jedenfalls nicht erhalten. Doch im Büro der Genossenschaft hing bis zur Schließung eine Erinnerungstafel, die dem Schlossmuseum bei der Eröffnung 1986 übergeben wurde und heute in der Dauerausstellung zu sehen ist.

Heimatminister Albert Füracker und Kunstministerin Prof. Dr. Marion Kiechle überreichen dem Ersten Bürgermeister Dr. Alexander Greulich und der Leiterin des Schlossmuseums Dr. Christine Heinz die Urkunde für die „Gedenktafel Ismaninger Kraut“.

Schlossmuseum Ismaning