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Im Wandel der Zeit2021-01-29T10:48:24+01:00

Im Wandel der Zeit

Ismaning im 21. Jahrhundert

Im Laufe des 20. Jahrhunderts verändert sich das sogenannte “Krautdorf” am Rande des Erdinger Mooses in seinem Erscheinungsbild und in seiner inneren Struktur sehr stark. Spiegelbild dieser Umwandlung ist die Zunahme der Bevölkerung seit dem 2. Weltkrieg: Hat der Ort vor dem Krieg ca. 3.000 Einwohner, so steigt die Zahl gegen 1950 – vor allem wegen der 1.100 Heimatvertriebenen – auf ungefähr 5.000 an und verdoppelt sich in den nächsten 20 Jahren. Die 10.000er-Grenze wird überschritten. Heute leben in Ismaning rund 17.800 Einwohner.

Die Gründe für dieses Wachstum sind vielfältig. Einer davon ist sicher die Nähe von München und die damit verbundene hervorragende Verkehrslage. In 24 Minuten fährt die S-Bahn zum Marienplatz, in noch kürzerer Zeit zum Flughafen München II. Zudem bestehen Busverbindungen zum U-Bahnhof Studentenstadt im Norden Münchens und in die Nachbargemeinden. Die Salzburger und Nürnberger Autobahn sind ebenfalls von Ismaning aus in wenigen Minuten erreichbar.

Die Entwicklung in der Landwirtschaft

Die Entwicklung in der Landwirtschaft

Ismaning ist bis ins 20. Jahrhundert fast ein reines Bauerndorf, dessen Haupteinnahmequelle der Krautanbau ist, der seit Jahrhunderten die Ortschaft weitum bekannt gemacht hatte. Grundlage dieses Anbaus war der sog. “Alm”, ein kalkreicher Boden. In den Herbstwochen waren die hochaufgerichteten Krautfuder die Wahrzeichen des Dorfes gewesen; heute sind sie fast ganz verschwunden. Die Strukturveränderung