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Melanie Richter erzählt von ihrer Tätigkeit als Schulweghelferin – ein Interview

Heute geht in Bayern die Schule wieder los. Ab sofort und vor allem in den frühen Morgenstunden wird es vermehrt Bewegung auf den Schulwegen geben. Gerade zu Beginn sind die Kinder noch sehr aufgeregt und haben ihren Kammeraden so viel Neues aus den Ferien auf dem Weg zur Schule zu berichten, so dass sie den Straßenverkehr und seine Gefahren oft unterschätzen. Ablenkung und fehlende Erfahrung führen dazu, dass die Kleinen zu den meistgefährdeten Verkehrsteilnehmern gehören, die es zu beschützen bedarf.

In Ismaning engagieren sich daher viele ehrenamtliche Schulweghelfer*innen, die Kreuzungen und Übergänge für die Kinder absichern. Eine von ihnen ist Melanie Richter. Wir haben sie gefragt, wie sie Schulweghelferin geworden ist und warum ihr diese Tätigkeit so sehr gefällt.


Foto: Im Einsatz: Melanie Richter sichert den Überweg in der Reisingerstraße vor der Camerloher Grundschule.

Liebe Melanie, wie lange bist du schon Schulweghelferin in Ismaning?
„Es ist meine erste Erfahrung, die ich als Schulweghelferin machen durfte. Begonnen habe ich im September 2020.“

Wo und in welchem Zeitraum bist du als Schulweghelferin in Ismaning tätig?
„Mein Einsatzort ist der Zebrastreifen in der Reisingerstraße, in unmittelbarer Eingangsnähe der Camerloher Grundschule. An einem Tag pro Woche, von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr, sichere ich diesen Übergang. Unser Turnus richtet sich immer nach den Schulferien. So übernehme ich den morgendlichen Einsatz ab Schulstart im September bis zu den nächsten Ferien. In der Zeit nach den Herbstferien und bis zu den Weihnachtsferien ist dann ein anderer Schulweghelfer vor Ort. Danach und bis zu den Faschingsferien bin ich dann wieder für die Kinder da.“

Aus welchen Gründen wurdest du Schulweghelferin?
„Letztes Jahr kam mir der Gedanke, mich ehrenamtlich engagieren zu wollen. Ich dachte mir, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich der Gesellschaft gern etwas zurückgeben möchte. Wichtig war mir, dass die ehrenamtliche Tätigkeit mit meinem Alltag kompatibel ist. Ich habe das Glück, dass mir mein Arbeitgeber Gleitzeit ermöglicht. So kann ich an dem einen Tag in der Woche vor meiner Arbeit noch der Schulweghelfertätigkeit nachkommen.“

Kannst du uns einen kurzen Einblick in deine Schulweghelfertätigkeit geben?
„Einmal die Woche beginne ich die Aufsicht um 7.30 Uhr. Es ist eine herrliche Atmosphäre. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist es so schön, die Sonne aufgehen zu sehen. Dann sind da natürlich auch die Kinder, die gut gelaunt sind und lieb grüßen. Ich genieße diese Belebtheit am Morgen und komme dadurch gleich viel besser in den Tag.“

Welche Erfahrungen hast du bislang als Schulweghelferin machen können?
„Nur gute! Die Kinder sind wirklich sehr lieb und diszipliniert. Sie steigen selbstständig vom Roller ab, warten auf mein Zeichen und schauen aktiv auf den Verkehr.“

Welche Botschaft hast du an die Eltern?
„Ihr habt tolle Kinder! Nein wirklich, es sind wunderbare kleine Menschen, die stets höflich sind und gern die Unterstützung der Schulweghelfer annehmen.“

Wer ebenfalls Lust hat, sich wie Melanie als Schulweghelfer*in zu engagieren, kann sich bei Frau von Leutsch melden. Telefonisch ist sie unter der Rufnummer 089 960900-154 erreichbar.
Die E-Mail-Adresse lautet: schulweghelfer@ismaning.de

Gemeinde Ismaning

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