Das Schlossmuseum hatte zur Eröffnung der Sonderausstellung „Ismaning – so schön und friedlich. Die Geschichte der Ismaninger Schlossanlage“ am Sonntag, 14. September, eingeladen.
 
Die Ausstellungskuratorin Dr. Christine Heinz führte in einem Gespräch mit Museumsleiter Dietrich Maurer in die Thematik ein. Bei ihren Recherchen war die Expertin auf einige interessante Aspekte gestoßen.
 
Gleich zu Beginn wurden die Gäste über den Ausstellungstitel aufgeklärt. Es handelt sich dabei um ein Zitat aus einem Brief der Herzogin von Leuchtenberg, Auguste Amalie, an ihre Stiefmutter, Königin Karoline. Sie schreibt darin, dass sie es bedauert, ihr geliebtes Ismaning wieder zu verlassen – „..si bien et si tranquille.“ Zeiten, in welchen es politische, gesellschaftliche oder künstlerische Umbrüche gab, kristallisierten sich als die spannendsten Phasen der Schlossgeschichte heraus. Beispielsweise um 1530 der Wechsel vom Lehenshof zum Verwaltungssitz und damit zur Schlossanlage mit Garten, Pfleghaus und Meierei.
 
Vor dem Experteninterview hatte Bürgermeister Dr. Alexander Greulich in seiner Eröffnungsrede auf die Bedeutung des Denkmalschutzes und die Wichtigkeit der Pflege des kulturellen und historischen Erbes hingewiesen. Am Tag des offenen Denkmals waren schließlich auch hunderte Besucherinnen und Besucher in die Ismaninger Museen, den Schlosspark und die Prunkräumen des Schlosses gekommen.
 
Foto: Bürgermeister Dr. Alexander Greulich, Kuratorin und Ortsheimatpflegerin Dr. Christine Heinz und Museumsleiter Dietrich Maurer (v.r.n.l.) auf einer alten Parkbank vor einer großformatigen Gemäldereproduktion; Ursula Baumgart
 
 
 

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