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Schlosspark Ismaning2019-04-18T15:20:34+02:00

Der Ismaninger Schlosspark

Ismaninger Schlosspark - die grüne Lunge Ismanings

Der bei Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen beliebte Schlosspark ist nicht nur die grüne Lunge Ismanings, sondern auch ein Kulturdenkmal, das über den Ort hinaus Bedeutung hat. 1807 wurde der vormals barocke Park vom Gartenarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell zum Englischen Garten umgestaltet. Er stellt als kleine private Anlage des bayerischen Hochadels eine interessante Variante der Sckell´schen Gartenkunst dar. Obwohl einige Eingriffe des 20. Jahrhunderts erkennbar sind, haben sich die Struktur des Parks, die historische Wegeführung und die Anordnung der Baumgruppen erhalten. Der wertvolle Baum- und Pflanzenbestand wird sorgsam gepflegt und behutsam verjüngt.

Die Anlage mit Schloss, Park und Nebengebäuden steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Sie ist heute politisches und kulturelles Zentrum der Gemeinde Ismaning. Das Schloss mit den beiden noch erhaltenen Prunkräumen aus der Zeit um 1835 dient als Rathaus. Die Nebengebäude werden für kulturelle und gemeindliche Zwecke genutzt: Im Kutscherbau befinden sich neben Büros der Verwaltung auch die Sitzungssäle für den Gemeinderat. Das ehemalige Gärtnerhaus dient als Schlossmuseum. Die klassizistische Orangerie wurde rekonstruiert und beherbergt heute das Kallmann-Museum. Im Schlosspavillon finden

Kunst und Kultur im Park

Kallmann Museum Ismaning

Am Standort einer 1837 erbauten Orangerie, befindet sich seit 1992 das Kallmann-Museum. Die Fassade des modernen Museumsbaus wurde dem klassizistischen Gebäude nachempfunden.

Das Stiftungsmuseum ist dem Werk des Malers Hans Jürgen Kallmann (1908 – 1991) gewidmet, das regelmäßig in umfangreichen Präsentationen vorgestellt wird. Kallmann war zu seinen Lebzeiten europaweit bekannt als Maler psychologisch einfühlsamer Porträts namhafter Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Sein Lebenswerk umfasst darüber hinaus Landschaftsbilder, Tiermotive und Interieurs.

Darüber hinaus finden jährlich drei bis vier Sonderausstellungen statt, die Künstlerinnen und Künstler der Klassischen Moderne, der Generation Kallmanns und zeitgenössischer Kunst vorstellen.

Schloßstraße 3b
Telefon: 089 / 961 29 48
E-Mail: info@kallmann-museum.de
www.kallmann-museum.de

Ismaning: Kallmann Museum

Kallmann Museum Ismaning

Schlossmuseum Ismaning

Das Schlossmuseum gibt einen Einblick in die Geschichte des im Jahr 809 erstmals urkundlich erwähnten Ortes. Die Sammlung umfasst Objekte, Dokumente und Bilder zur Geschichte des Schlosses, das in der Barockzeit als Sommerresidenz der Freisinger Fürstbischöfe diente. Ausführlich dargestellt wird das 19. Jahrhundert, als die Schlossanlage unter der Herzogin Auguste Amalie von Leuchtenberg ihre klassizistische Form erhielt, die bis heute weitgehend erhalten ist.
Modelle des alten Ismaninger Bahnhofs und der Papierfabrik dokumentieren die jüngere Geschichte des Ortes. Begleitend dazu finden die Besucher Informationen über Infrastruktur, Landwirtschaft und Gewerbe.

Sonderausstellungen zu Themen der Ismaninger Geschichte ergänzen das Angebot.

Schloßstraße 3a
Telefon: 089 / 960 900 153
E-Mail: schlossmuseum@ismaning.de
www.schlossmuseum-ismaning.de

Ismaninger Schlossmuseum

Schlossmuseum Ismaning

Galerie im Schlosspavillon

Beatus ille, qui prokul negotiis – Glücklich jener, der fern von den Geschäften – dieser Spruch von Horaz ziert den kleinen Pavillon im Ismaninger Schlosspark. Er wurde um 1735 nach Plänen von François de Cuvilliérs erbaut und Anfang des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltet. Heute ist er ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Kunstfreunde. Die Galerie im Schlosspavillon bietet  jährlich mehrere Verkaufsausstellungen mit zeitgenössischer Kunst aus dem süddeutschen Raum.

Schloßstraße 1
Telefon:0 89 / 96 68 52
E-Mail: info@galerie-schlosspavillon.de
www.galerie-schlosspavillon.de

Ismaning: Galerie im Schlosspavillon

Galerie im Schlosspavillon

Öffnungszeiten der Museen: Dienstag bis Sonntag von 14.30 bis 17.00 Uhr

Die Galerie ist während der Ausstellungszeiten Dienstag bis Sonntag von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Die „lebendige“ Sonnenuhr vor dem Schlossmuseum

Eingelassen in den Boden vor dem Schlossmuseum befindet sich eine „lebendige“ Sonnenuhr. Um die Zeit ablesen zu können, muss man sich auf der Datumsskala zur Markierung des aktuellen Monats stellen – wie durch das eingravierte Fußpaar beidseitig der Meridianlinie symbolisch dargestellt. Der eigene Schatten fällt nun in Richtung der Stundensteine und zeigt die Zeit an. Die römischen Ziffern gelten für die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die arabischen Ziffern für die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Bei leicht bedecktem Himmel oder wenn die Sonne durch die Bäume hindurch nur schwach zu erkennen ist, kann sich eine zweite Person auf den Stundensteinen so positionieren, dass sie mit der Sonne und der Person auf der Datumsskala eine Linie bildet. An diesem Standpunkt wird die Uhrzeit abgelesen.

Historische Sonnenuhren geben immer die wahre Sonnenzeit bzw. die wahre Ortszeit (WOZ) an. Bei ihnen ist das Zifferblatt mit der 12.00 Uhr-Position exakt nach Norden ausgerichtet, denn 12.00 Uhr WOZ (= Mittag) ist, wenn die Sonne am höchsten Punkt ihrer Bahn genau im Süden steht. Jeder Ort hatte also seine individuelle Zeit.

Um die Zeitmessung zu vereinheitlichen, wurde im 19. Jahrhundert die Erde entlang der Längengrade in 24 Zeitzonen aufgeteilt. In Deutschland gilt die MEZ, die im Sommerhalbjahr noch durch die MESZ erweitert wird. Moderne Sonnenuhren richten sich meist nach dieser Zeitzone und werden speziell dafür berechnet. Auch bei der Uhr im Schlosspark wurde die Zeitanzeige so eingerichtet, dass sie nur noch um die „Zeitgleichung“ (+/-15 Minuten) von der MEZ abweicht.

Plan der lebendigen Sonnenuhr

Parkplan

Pflanzen im Ismaninger Schlosspark

Legende zum Parkplan mit Erläuterungen zu den besonderen Pflanzen

1 Farnbuche (Fagus sylvatica „Asplenifolia“)
Veredelte Buchensorte, die bereits im Barockgarten verwendet wurde. Gepflanzt seit 2009 an mehreren Orten im Park, u.a. im Hain. Höhe ca. 5 m (Wuchshöhe bis 15 m).

2 Winterlinde (Tilia cordata)
An mehreren Orten im Park, u.a. am Schlosspavillon und im Hain. Die ältesten Exemplare wurden bereits in der Sckell‘schen Zeit gepflanzt und sind ca. 200 Jahre alt. Höhe ca. 35 m.

3 Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides)
Der Baum gilt als lebendes Fossil und wurde erst 1941 wiederentdeckt. Besonders beliebt wegen der prächtigen Herbstfärbung. Das Exemplar auf der Wiese vor dem Kallmann-Museum ist ca. 60 Jahre alt. Höhe ca. 28 m.

4 Heckenlabyrinth aus Hainbuchen (Carpinus betulus)
Vor dem Kallmann-Museum wurde zur BUGA 2005 eine begehbare Pflanzen-Skulptur des New Yorker Künstlers Matt Mullican gepflanzt. Dieses Labyrinth und die im Ort gepflanzten „TOPIARY-Türme“ – aus Hainbuche geschnittene Baumskulpturen – erinnern mit ihren strengen geometrischen Formen an die verschwundene barocke Gestaltung des Schlossparks.
Als schnittverträgliche Art sind Hainbuchen besonders geeignet für Formgewächse. Um Linienführung und Schnittebene zu erzeugen und dauerhaft zu erhalten, ist hohe gärtnerische Kompetenz gefordert.

5 Wildkirsche (Prunus avium)
oder Vogelkirsche, zwischen den Museen als freiwachsendes Exemplar mit breiter Krone, früh und reichblühend. Höhe ca. 20 m.

6 Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum)
Wiese vor dem Schlossmuseum, gepflanzt 2011. Der Name stammt von dem Geruch des feuchten Herbstlaubs nach frischem Gebäck.
Höhe ca. 8 m.

7 Hänge-Buche (Fagus sylvatica „Purpurea Pendula“)
Veredelte Blutbuche in Trauerform, die im Alter einen äußerst malerischen Wuchs zeigt. In der Kulturform seit dem 18. Jahrhundert als Parkbaum beliebt. Gepflanzt um 1950. Höhe ca. 17 m.

8 Lawson Zypresse (Chamaecyparis lawsoniana)
Immergrüne Scheinzypressen, vorwiegend als Heckenpflanze bekannt. Am Schloss als Einzelgehölz, gepflanzt in den 1960er Jahren. Höhe ca. 30 m.

9 Walnuss (Juglans regia)
Der ältester Nussbaum Ismanings am Seebach ist ca. 150 Jahre alt. Höhe ca. 20 m.

10 Geweihbaum oder Kentucky-Coffeetree (Gymnocladus dioicus)
Im Hain, gepflanzt 2010. Die gerösteten Samen waren früher in Amerika beliebt als Kaffee-Ersatz – der in großen Mengen genossen jedoch zu Vergiftungserscheinungen führt. Höhe ca. 8 m.

11 Ungarische Eiche (Quercus frainetto)
Im Hain, Parkplatz, gepflanzt ab 2009. Ursprünglich nur in Südosteuropa beheimatet, wird sie heute im Hinblick auf den Klimawandel auch in Deutschland gern als Parkbaum verwendet. Höhe ca. 8 m (Wuchshöhe bis 35 m).

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