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Natur- und Artenschutz2023-01-19T18:49:43+01:00

Natur- und Artenschutz

Als grüne Gemeinde engagiert sich Ismaning beachtlich für den Natur- und Artenschutz.

Zahlreiche Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung von Wildnis und Natur werden bei uns in Ismaning realisiert. Damit tragen wir einerseits zur Funktionalität des Naturhaushaltes bei und wahren anderseits die Vielfalt und Schönheit unserer Natur.

Die Liste an Unternehmungen zum Natur- und Artenschutz ist lang. Sie reicht vom Aufbau und der Pflege verschiedenster Pflanz-, Blüh-, Ausgleichs- und Ökokontoflächen über Aufklärungsarbeit für Bürger*innen bis hin zur Neubeschaffung, Reparatur, Reinigung und Kontrolle der rund 300 Nistkästen auf öffentlichen Grund im Ort. Auch die Bewirtschaftung der gemeindlichen Streuobstwiese trägt zum Arten-, Grundwasser-, Klima und Landschaftsschutz bei.

Entdecken Sie die verschiedensten Tätigkeiten der Gemeinde für einen nachhaltigen Natur- und Artenschutz sowie nützliche Informationen für Sie zu Hause.

Fragen zum Natur- und Artenschutz beantwortet Ihnen gerne die Abteilung Umwelt und Energie unter der Telefonnummer + 49 89 960900-193 und -194.

Natur- und Artenschutz für Zuhause:
Wie Sie Ihren Balkon, die Terrasse oder den Garten ökologisch aufwerten

Artenvielfalt, Erholungsfunktion, Schönheit und der Ertrag an Kulturpflanzen schließen sich nicht aus.
Balkon, Terrasse oder Garten können so gestaltet werden, dass sie für Tiere, Insekten und uns Menschen Nahrung und Lebensraum bieten.

Naturgärten, naturnahe Terrassen und Balkone, die eine bunte Mischung aus einheimischen Blühpflanzen aufweisen, tragen zur biologischen Vielfalt bei. Besonders werden sie in den stark bebauten und dicht besiedelten Regionen geraucht. Mit einem Mosaik aus unterschiedlichen Biotopen – wie zum Beispiel Wildblumenwiese, Teich, Hecke, Trockenmauer oder Totholz – bieten sie vielen Tierarten Nahrung und Lebensraum, auch in der Stadt.

  • Giftfrei gärtnern: Verzichten Sie auf jeglichen Einsatz von Giftstoffen wie Fungizide, Herbizide, Insektizide, Neonikotinoide, Pestizide und Rodentizide. Diese chemisch-synthetischen Stoffe oder Stoffkombinationen wirken extrem schädigend oder gar tödlich auf bestimmte Tiere und Pflanzen. Sie werden über die Wurzel aufgenommen und verteilen sich dann in der gesamten Pflanze, bis in die Pollen (sogenannte systemische Mittel). Kommen beispielsweise Bienen bei Insektiziden mit Nervengiften, z. B. Neonikotinoide, in Kontakt, so werden ihr Orientierungsvermögen und Gedächtnis gestört, die Fruchtbarkeit beeinträchtigt und das Immunsystem geschwächt.Viele der „unerwünschten“ Beikräuter, die vom Menschen mit Gift bekämpft werden, sind besonders nahrhaft für Honig- und Wildbienen. Verschwinden die Pflanzen, verschwinden auch die Insekten.Machen Sie sich bewusst, dass die Gifte nicht dort verbleiben, wo sie versprüht wurden. Sie versickern in das Grundwasser, verbleiben im Boden oder werden über die Luft kilometerweit verweht und erreichen mitunter auch Wälder und Schutzgebiete.Greifen Sie zu ökologischen Alternativen!

Jäten oder graben Sie um, statt Gift einzusetzen.
Natürliche Pflanzenjauchen (z. B. Schachtelhalmbrühe, Brennnesseljauche) und Gesteinsmehlpulver helfen gegen Schadinsekten.
Setzen Sie auf Pflanzenvielfalt z. B. sogenannte Permakulturen; dadurch reguliert sich das Schädlingsproblem langfristig meist von selbst.

  • Schön ist nicht gleich nützlich: Blumen mit gefüllten Blüten wie Geranien und Petunien sind zwar farbintensiv und pflegeleicht, bieten den Insekten und Vögeln jedoch keine Nahrung, weil das Staubblatt, das sonst Pollen liefert, in ein Blütenblatt umgezüchtet wurde. Wählen Sie daher heimische Pflanzen, die reichlich Nektar und Pollen spenden, wie beispielsweise Wiesenflockenblume, Skabiosenflockenblume, Wiesensalbei, Quirlblütiger Salbei, Witwenblume, Gewöhnlicher Dost (Wilder Majoran), Natternkopf, Teufelsabbiss, Tauben-Skabiose, Kornblume (Wildform), Lavendel, Blauer Ysop, Wilde Karde, Gemeine Kratzdistel, Hornklee, Nachtviole, Bunte Kornwicke und Ranken-Glockenblume. Je größer die Anzahl an verschiedenen Blütenpflanzen, desto mehr Bienen- und Insektenarten werden angelockt.
  • Bed and Breakfast für Insekten, Vögel und Kleinsäuger: Stellen Sie Nistmaterial, Wasser und Nahrung zur Verfügung. Totholzhecken sind perfekte Lebens- und Rückzugsräume. Vogelhäuschen sehen nicht nur für den Menschen hübsch aus, sondern sind ein nützliches Bruthabitat. Lassen Sie Kräuter und Gemüse ausblühen, denn die Blüten sind wichtige Nahrungsquellen. Pflanzen Sie heimische Bäume und Hecken, denn diese bieten Nahrung und dienen vielen Insekten und Vogelarten als Versteck. In heißen Sommern spenden sie Schatten und regulieren das Mikroklima.
  • Standortfaktoren: Kultivieren Sie heimische Pflanzenarten, die zu Klima und Boden passen. Beachten Sie die Standortansprüche (Schatten- oder Sonnenstandort, Bodenqualität, Wasserbedarf), die Pflanzabstände und die Bodenpflege. Damit garantieren Sie gesunde Pflanzen, die widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge sind. Mischkulturen verhindern, dass sich Schädlinge schnell und großflächig ausbreiten können. Auf mageren, nicht gedüngten Standorten ist eine deutlich höhere Pflanzenvielfalt gegeben.
  • Booster für den Boden: Komposter in den verschiedensten Größen und Funktionsarten produzieren wertvollen Humus – die Grundlage eines fruchtbaren Bodens ganz ohne Chemie!
  • Nein zu torfhaltigen Erden: Beim Torfabbau verschwinden wertvolle Ökosysteme und das Treibhausgas CO2 wird freigesetzt. Die Moorböden, auf denen Torf abgebaut wird, bedecken zwar nur knapp drei Prozent der Landfläche der Erde, binden jedoch mehr als doppelt so viel Kohlenstoff wie sämtliche Wälder auf der Welt zusammen. Baut man Torf ab, gelangt der Kohlenstoff in Form des CO2 in die Atmosphäre.
  • Nachhaltig bis zum Gartenstuhl: Verwenden Sie Gartenmöbel und Zubehör aus nachwachsenden Rohstoffen. Zum Beispiel Gartenmöbel aus Holz (kein Tropenholz!) statt aus Kunststoff.

Privatgärten besitzen ein enormes Potential, dringend benötigte Lebensräume für Insekten und Kleintiere zu schaffen – sofern sie giftfrei und naturnah bewirtschaftet werden. Wie das geht?

  • Wildwiese statt Einheitsgrün: Wandeln Sie einen Teil Ihres Rasens in eine Wildblumenwiese um oder legen Sie heimische Blühstreifen aus mehrjährigem Saatgut an und mähen (besser mit Sense) diese maximal zweimal im Jahr und frühestens ab Juni. Wählen Sie einen bunten Mix aus den Pflanzen, sodass Sie ein Blühangebot von Frühjahr bis Herbst erhalten. Je umfangreicher die Flächen angelegt und vernetzt sind, desto größer ist der Effekt auf das Ökosystem.
  • Mut zur Unordnung: Der ideale Lebensraum für Insekten und Kleintiere sind vergessene Bereiche im Garten, wo Verblühtes stehen bleibt und sich Laub sammelt. Laubhaufen und alte Äste sind ideale Überwinterungsquartiere für Igel, Marienkäfer und Eidechsen.
  • Schöne Kargheit: Viele Lebewesen wie beispielsweise Schmetterlinge und Wildbienen benötigen Lebensräume, zumindest als kleine Inseln, mit wenig Bepflanzung. Sand- und Kiesflächen sind hierfür ideal.
  • Laissez passer für Kleinsäuger: Schaffen Sie Schlupfpassagen bei Zäunen und Mauern, so dass kleine Tiere von Garten zu Garten wandern können. Ideale Grenzen sind Hecken, die meist gut durchquert werden können.
  • Weniger (häufig) ist mehr: Verzichten Sie auf den Heckenschnitt im Frühling, wenn Freibrüter dort Schutz suchen. Ähnliches gilt für den Baumbeschnitt: Bitte keinen Rückschnitt während der Vogelschutzzeit zwischen dem 1. März und dem 30. September.
  • Laub sinnvoll nutzen: Lassen Sie Laub im Herbst liegen. Es schützt den Boden vor Frost und Austrocknung, spendet Nahrung und bietet Verstecke für zahlreiche Tierarten.
  • Naturschutz im Gemüsebeet: Lassen Sie Lauch, Rosen- und Grünkohl, Zwiebeln und Möhren ausblühen. Heimische Zucchini, Gurken und Kürbisse werden gerne von Bienen aufgesucht; auch Küchenkräuter wie Salbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut beleben das Nahrungsangebot der Insekten.

Selbst auf einem kleinen Balkon oder auf Fensterbrettern können wertvolle Lebensräume und schmackhafte Büffets für Mensch und Tier entstehen. Probieren Sie es aus!

  • Heimische Kultur in Blumenkästen: Pflanzen Sie heimische Balkonpflanzen, denn diese dienen als Futterplatz, Winterquartier und Nistmöglichkeit für viele Insekten. Neben Wildbienen können auch Schwebfliegen, Schmetterlinge und Hummeln dort ihr Zuhause finden. Viele Blühpflanzen bieten von April bis Oktober nicht nur eine Augen- sondern auch eine Wildbienenweide.
  • Beliebt bei Mensch und Tier: Heil- und Gewürzkräuter wie Salbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut ziehen Wollbienen, Pelzbienen und Hummeln an. Auch die Aussaat einer wilden Blumenwiese ist im Blumenkasten möglich. Auf den Obst- und Gemüseanbau muss auf dem Balkon nicht verzichtet werden. Mangold, Salat, Erdbeeren, Radieschen, uvm. fühlen sich auch in Pflanzenkästen wohl; Spalierobstbäume gedeihen auch im Topf.Das „Netzwerk Blühende Landschaft“ hat die Liste “Der blühende Balkonkasten” entworfen, die Sie hier einsehen können.
  • Bio-Zaubertrunk für den Blumenkasten: Verpassen Sie im Frühjahr Ihren Pflanzen einen Energieschub. Geben Sie eine Portion Wurmhumus auf die Pflanzen – am besten bei nassem Wetter ohne viel Sonne, damit die Mikroorganismen überleben. Geben Sie für noch mehr Peps stickstoffhaltige Hornspäne, Horngries oder Hornmehl in die Balkonkastenerde.
  • Dachbegrünung: Ein begrüntes Dach reinigt und kühlt die Luft, speichert Regenwasser und bietet zugleich der Pflanzen- und Tierwelt eine wertvolle Lebensgrundlage. Je mehr Substrat, desto mehr Pflanzen können hier wachsen – lassen Sie sich fachlich beraten.
  • Fassadenbegrünung: Eine begrünte Fassade fördert nicht nur den Artenschutz, sondern kühlt das Gebäude und die Umgebung durch Schatten und Verdunstung. Viele Blätter verbessern die Luftqualität und schützen die Hauswand vor der Witterung. Tiere finden in einer begrünten Fassade Nistplätze, Schutz und Nahrung. Welche Tiere angelockt werden, hängt von der Ausrichtung der Wand zu Sonne und Wind ab. Diese sollten auch nicht während der Brutzeit (1. März bis 30. September) gepflegt oder geschnitten werden. Eine Fassadenbegrünung ist recht aufwändig und bedarf einige Fachkenntnisse – lassen Sie sich auch hier beraten.

Beratungsstellen: 

Warum ist Artenschutz so wichtig?

Der Zustand der Ökosysteme auf unserer Erde ist leider alarmierend. Auch in Deutschland schreitet das Artensterben voran. Jede vierte heimische Art ist im Bestand gefährdet. Besonders geht die Menge an Insekten dramatisch zurück. Dabei haben Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, Schwebfliegen zusammen mit allen anderen Blüten bestäubenden Insekten entscheidende Funktionen in unseren Ökosystemen. Sie alle sichern durch ihre Bestäubung nicht nur die Erträge von Kulturpflanzen wie Obst, Gemüse, Raps, Kräuter, sondern erhalten auch die von Insekten bestäubten Wildpflanzen, die für Lebensräume anderer Lebewesen besonders wichtig sind. Außerdem dienen sie selbst als Nahrung für Insektenfresser wie Vögel, Igel, Fledermäuse, etc. Der Rückgang vieler Vogelarten steht in direktem Zusammenhang mit der Dezimierung der Insekten.

Die Ursachen des Artensterbens liegen in unserer Art zu leben und zu wirtschaften. Mehr als die Hälfte der Fläche in Deutschland wird intensiv zur Landwirtschaft genutzt. Zu wenig Abwechslung bei den angebauten Pflanzen, starke Düngung und der Einsatz von Giften verdrängen Wildkräuter und Insekten. Lebensräume werden durch Straßen, Siedlungen oder Gewerbegebiete zerschnitten. Flüsse werden in hohe Deiche gezwängt und damit Auenlandschaften zerstört. Hinzu kommen die Abholzung der Wälder, Umweltverschmutzung, ein ungebremster Ressourcenabbau und in einigen Ländern der Erde die Wilderei. All das sind menschengemachte Ursachen für das Verschwinden vieler Tier- und Pflanzenarten. Bricht ein kleiner Teil des Ökosystems weg, so gerät das große Ganze in Ungleichgewicht, mit fatalen Folgen.

Informationen rund um das Thema Naturschutz

Baum-, Hecken- und Sträucherschnitt2021-12-14T11:11:50+01:00

Hecken und Sträucher, durchsetzt mit Einzelbäumen, tragen zu einer ästhetischen Bereicherung unserer Landschaft bei, bieten bei starkem Wind, Regen oder Schnee dem Spaziergänger Wetterschutz, den Wildtieren Versteckmöglichkeiten, Nahrungs- und Bruthabitat und stellen wichtige Trittsteine zur Ausbreitung der Tiere dar. Innerorts wirken sich diese Pflanzen besonders positiv auf das Mikroklima aus, da sie reichlich Wasser verdunsten und Plätze beschatten. Darüber hinaus filtern sie Staub, Lärm und Abgase.

Damit alle von den nützlichen Aspekten der Nährgehölze profitieren können, möchten wir Grundstückseigentümer darum bitten, Hecken und Sträucher entlang von Bürgersteigen und Straßen behutsam zurückzuschneiden, so dass unsere Bürger*innen im öffentlichen Raum nicht beeinträchtigt oder gar gefährdet werden. Wenn Gehwege und Straßen nicht auf voller Breite frei sind oder in Kurvenbereichen die Sicht behindern, kann es zu Unfällen kommen, die es zu vermeiden gilt.

Worauf sollte beim Schnitt geachtet werden?
Der Zeitpunkt spielt eine bedeutende Rolle. Im Frühjahr und in den warmen Monaten sind besonders Vögel zur Aufzucht ihrer Jungen auf Hecken, Sträucher und Bäume angewiesen. Daher sollte zu dieser Zeit auf den Rückschnitt verzichtet werden. Im Herbst hingegen sind die Tiere schon größer und finden an anderen Orten Unterschlupf.

Wer mit dem Gedanken spielt, Hecken, Gebüsche, Gehölze oder auch Bäume ganz abzuschneiden bzw. auf den Stock zu setzen, der beachte bitte den § 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes. Dieser beschreibt das Verbot, oben genannte Pflanzen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, die außerhalb des Waldes, außerhalb von Kurzumtriebsplantagen oder außerhalb von gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen. Eine Ausnahme stellt ein schonender und fachgerechter Form- und Pflegeschnitt dar.

Beim Rückschnitt der Bäume, Hecken und Sträucher ist nicht nur die Einhaltung der Grenzen, und die Freihaltung der Wege wichtig, sondern auch die Höhe des Bewuchses über dem Gehweg oder der Straße. Die Höhe bei Geh- und Radwegen sollte 2,50 Meter und bei Straßen 4,50 Meter betragen, damit Fahrzeuge, Radfahrer oder Fußgänger nicht behindert werden. Dabei kann ein Baum oder Strauch gerne in den Straßenraum wachsen; nur die Höhe der Äste, gemessen vom Gehweg bzw. von der Straße, sollte eingehalten werden.

Sollten Sie sich bei Ihrem Vorhaben nicht sicher sein, empfiehlt sich ein Anruf beim Landratsamt.

Kontakt:
Landratsamt München
Sachgebiet Naturschutz
Forstrecht und Landwirtschaftsrecht
Frankenthaler Str. 5 – 9
81539 München
Telefon: + 49 89 6221–26 37/-26 88/-23 67
E-Mail: naturschutz@lra-m.bayern.de

Baumfällung2019-06-07T12:12:28+02:00

Soll ein Baum im Privatgrundstück entfernt werden, kann ein Baumexperte beratend hinzugezogen werden. Falls dieser hinsichtlich Stand- oder Bruchsicherheit kein gesichertes Urteil abgeben kann, besteht die Möglichkeit, einen Baumgutachter einzuschalten.

Vor einer geplanten Fällung muss der Baumeigentümer einen schriftlichen, formlosen Fällantrag an die Gemeinde Ismaning, Sachgebiet Gartenbau und Forst, stellen.

Nach Besichtigung, baumfachlicher Bewertung und auf der rechtlichen Grundlage von Bebauungsplänen, Freiflächengestaltungsplänen oder der Ortssatzung wird eine Bewertung vorgenommen und dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt.

Erst nach Vorliegen einer Gestattung darf die Fällung vorgenommen werden!

Blühstreifen2021-12-14T11:11:13+01:00

Seit 2018 stellt die Gemeinde Ismaning einmal pro Jahr den Landwirten vor Ort eine heimische Saatmischung kostenfrei zur Verfügung. 2019 konnten erstmalig auch die Ismaninger Privathaushalte bei der Aktion “Blühsteifen” mitwirken. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Aktion auch in den Jahren 2020 und 2021 weitergeführt.

Die bunten Blühstreifen schmücken nicht nur das Orts- und Landschaftsbild, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung von Honigbienen, den heimischen Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und weiteren Tieren bis hin zu Vögeln. Die Gemeinde Ismaning hat eine spezielle Saatgutmischung – bestehend aus Wildformen von Gräsern, Klee, Blumen und Kräutern – den Landwirten und Privathaushalten zur Verfügung gestellt, um einerseits den Bereich der Blühstreifen zu vergrößern und um andererseits die Biotopflächen mehr und mehr miteinander zu vernetzen.

Vorteile einer heimischen Saatmischung:
Das Besondere an der Mischung ist, dass sie sich aus Blühpflanzen- und Kräutern zusammensetzt, die in der Wuchsregion heimisch sind. Die normalen handelsüblichen Saatgutmischungen enthalten oft ausländische Arten, die für unsere Insekten nicht immer geeignet sind. Zum Beispiel kann Springkraut bei größeren Mengen bei Bienen Verdauungsprobleme auslösen. Einige dieser Pflanzen können auch für den Menschen allergieauslösend sein, z.B. Beifußambrosie.

Positive Auswirkung auf das Ökosystem:
Der Vorteil der heimischen Blühstreifen auf das Ökosystem ist umso größer, je umfangreicher die Flächen angelegt und vernetzt sind und je länger sie stehen. Deshalb hat gerade das mehrjährige Saatgut mit mindestens fünf Jahren Blühbestand die beste Wirkung. Einjährige Arten sind bewusst beigefügt, da sie bereits ab dem ersten Standjahr die Flächen mit ihren bunten Blüten beleben, wenn die mehrjährigen Arten aufgrund ihrer langsameren Entwicklung noch nicht voll zur Geltung kommen. Im zweiten Jahr haben die mehrjährigen Blumen und Kräuter Fuß gefasst und beginnen zu blühen. Jahresbedingte Unterschiede in den Niederschlagsmengen und im Temperaturverlauf begünstigen gewisse Arten und lassen andere in den Hintergrund treten. Auch Jahre nach der Saat können sich daher noch „neue“ Blumen und Kräuter entwickeln.

Die einheimischen Pflanzenarten bieten für das gesamte Ökosystem bis hin zu den zurückgehenden Vogelarten viele Vorteile. So ziehen unsere Doldenblütler Blattläuse an, die zum Beispiel durch Weichkäfer und auch Vögel gefressen werden. Auch die kleine Schlupfwespe – als natürlicher Schädlingsbekämpfer – legt ihre Eier in Schädlinge ab, die unter anderem bei Buchweizen vorkommen. Die Ismaninger Blühmischung enthält ca. 50 verschiedene Pflanzen- und Kräuterarten, die ihre Blühtracht für die Insekten vom Frühjahr bis zum Herbst abdecken und ihnen gleichzeitig Unterschlupf für die Überwinterung bieten.

Zusammensetzung, Aussaat und Pflege:
Die Aussaat ist frühestens ab Ende April/Anfang Mai nach der Frostperiode sinnvoll.

Die Anwendung von chemischen Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvernichtungsmittel und Dünger ist selbstverständlich auszuschließen. Je magerer (wenig gedüngt) der Boden ist, umso mehr entfaltet sich die Blühwirkung.

Weitere Tipps:
Was für die Blühstreifen gilt, ist auch für heimische Bäume und Sträucher zu beachten. Unsere Insekten und Vögel freuen sich an Blütenpracht und Fruchtbehang unserer heimischen Sträucher und Bäume. Denken Sie bei der Pflanzung an Arten wie z.B. Obstbäume, Hainbuche, Hasel, Kornelkirsche, Eibe, Liguster, Mehlbeere, Pfaffenhütchen, Salweide, Schlehe, Holunder, Speierling, Weißdorn und Vogelbeere. Damit ist das ganze Jahr der Tisch für die Tiere gedeckt. Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten sind gegeben. Negativbeispiele sind Kirschloorbeerhecken, die nichts Positives für die Natur bieten, darüber hinaus noch giftig für Mensch und Tier sind.

 

Erden und Gartenzubehör aus pflanzlichen Materialien2021-12-14T10:56:39+01:00

Wer seinen Garten umwelt- und klimafreundlich beackern will, setzt auf torffreie Blumenerden und auf Gartenzubehör aus nachwachsenden Rohstoffen. Verbraucher finden aktuell schon 183 torffreie Erdenprodukte auf www.torffrei.info, die zum Beispiel aus Holzfasern und Kompost bestehen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an pflanzlich basierter Gartenprodukte, vom Grillzubehör über Mulchfolien und Pflanztöpfe bis hin zu Gartenmöbeln und Zäunen.

Alternativen zu Torf

Oft greift man zu einem Sack Blumenerde aus dem Handel, die häufig torfhaltig ist. Torf stellt aktuell mehr als 80 Prozent der verwendeten Ausgangsstoffe für die Erdenproduktion in Deutschland dar. Viele Kleingärtner wissen nicht, dass die Torfnutzung Auswirkungen auf unser Klima hat, weil Torf ein kohlenstoffreicher und extrem langsam erneuerbarer Stoff ist. Die Moorböden, auf denen Torf abgebaut wird, bedecken zwar nur knapp drei Prozent der Landfläche der Erde, binden jedoch mehr als doppelt so viel Kohlenstoff wie sämtliche Wälder auf der Welt zusammen. Baut man Torf ab, um ihn zu nutzen, wird der Kohlenstoff in Form des Treibhausgases CO2 freigesetzt. 400 Quadratmeter Moorboden binden so viel Kohlstoffdioxid wie pro Kopf in Deutschland insgesamt ausgestoßen wird.

Informationen zur Strategie und zu Torfalternativen finden Interessierte auf www.torffrei.info. Hier erfahren Sie zum Beispiel, dass für Holzfasern keine Bäume gefällt, sondern Resthölzer verwendet werden. Grundsätzlich kommen noch viele weitere nachwachsende Rohstoffe für die Erdenproduktion in Frage, darunter auch viele Reststoffe wie Stroh, Schäben von Hanf und Flachs, Reisspitzen, minderwertige Schafwolle oder Reste aus der Verarbeitung von Kakao oder Baumwolle.

Klimafreundliches Gartenzubehör

Einen Beitrag zum Klimaschutz leistet man auch mit der bewussten Auswahl der Gartenprodukte. Wer sich beispielsweise für Gartenmöbel aus Holz (aber bitte kein Tropenholz) statt aus Kunststoff entscheidet, der kauft nicht nur ästhetische und langlebige Produkte, sondern auch Kohlenstoffspeicher. Die Bäume haben während ihres Wachstums CO2 gebunden, das in Form von Kohlenstoff für viele Jahre im Holz der Möbel gespeichert bleibt und somit einen kleinen Beitrag zur Verringerung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre leistet. Gleichzeitig werden in den Wäldern Bäume nachgepflanzt, die ihrerseits wieder CO2 aufnehmen. Produkte aus erdölbasierten Kunststoffen haben diesen Effekt nicht.

Frühjahrserwachen der Tiere2019-05-23T10:19:51+02:00

Tiere, die in Winterstarre gefallen sind, wie zum Beispiel Amphibien, erwachen nach und nach im Frühjahr. Grasfrösche sind meistens die Ersten, die laichen. Die Wanderungen der Erdkröten setzen mit dem ersten warmen Regen ein. Auf ihren Wegen haben sie vielbefahrene Straßen zu überqueren. Besonders an feuchten, warmen Abenden ist unmittelbar nach dem Einsetzen der Dunkelheit mit Massenwanderungen zu rechnen. Achten Sie deshalb auf die Warnschilder mit dem Zeichen Schleudergefahr und der Krötenabbildung und passen Sie entsprechend Ihr Tempo an. Nehmen Sie Rücksicht auf die Amphibien!

Richtige Winterschläfer, wie Igel oder Fledermäuse, erscheinen, wenn sie genügend Nahrung finden können. Vom Winter geschwächte Fledermäuse können unter Umständen schon im Februar oder März erwachen und aus den Quartieren herabfallen. Sie liegen dann hilflos am Boden. Gerne können Sie uns in einem solchen Fall informieren damit die Fledermaus von Fachleuten gegebenenfalls gesund gepflegt werden kann.

Dachs und Eichhörnchen haben die kalte Jahreszeit mit Winterruhe verbracht. Die Winterruhe ist nicht mit Winterschlaf zu verwechseln, bei dem die Körpertemperatur und die Herzschlagfrequenz deutlich gesenkt werden. Tiere in Winterruhe erwachen mehrmals im Winter, um Nahrung aufzunehmen.

Die Winterzeit ist eine kräftezehrende Zeit für die Wildtiere. Nehmen Sie daher Rücksicht auf die Tiere und vermeiden Sie unnötige Störungen. Übrigens stehen viele Tiere zum Beispiel auch die Fledermäuse unter Artenschutz. Verboten ist die Tiere zu verletzen oder zu töten.

Igelschutz in Ismaning2021-03-09T20:37:43+01:00

Dem kleinen stacheligen Gesellen bringen wir Menschen viel Zuneigung entgegen, obwohl er alles andere als ein Kuscheltier ist. Seine Lebensweise und sein erstaunliches Verhalten gegenüber Störungen und Feinden bringen ihm jedoch viele Sympathien ein. Kindern ist der Igel als Stofftier und aus Fabeln wohlvertraut.

Der Igel bevorzugt Wiesenflächen mit lockerem Baum- und Buschbestand, „unordentliche“ Ecken, Holzstapel und Scheunen werden gerne als Schlaf- und Nistplätze angenommen. Leergeräumte Gärten und Ackerflächen meidet er hingegen. In von Parks und Gärten geprägten Siedlungen kommt der Igel in höheren Bestandsdichten (ca. 3 Tiere pro Hektar) als in der freien Landschaft vor. Sie sind relativ Standorttreu. In der Dämmerung und nachts sucht der Igel nach Bodeninsekten, Regenwürmern und Schnecken. Gelegentlich frisst er auch Eier, Mäuse, Beeren und Früchte.

In den Sommermonaten kommen pro Wurf 4 bis 5 Junge zur Welt, im Herbst erfolgt manchmal ein zweiter Wurf. Die Igelwelpen sind Anfangs blind und wiegen 15 bis 20 Gramm. Erst kurz nach der Geburt entwickeln sich die Stacheln. Nach ca. 40 Tagen während denen sie gesäugt werden, müssen die jungen Igel selbst für sich sorgen. Die natürliche Sterblichkeitsrate liegt bei ca. 70 bis 80 %.

Ab Oktober/November suchen sich die Igel ein ruhiges Plätzchen zum Überwintern. Vor Kälte und Feuchtigkeit schützen sich die Igel, in dem sie ihr Nest in einer trockenen Erdmulde anlegen und diese mit Schichten aus Laub und Gras auspolstern. Während der Ruhephase fressen die Igel nichts. Erst im April/Mai tauchen die Igel langsam wieder auf, allerdings kehren sie bei Schlechtwettereinbrüchen z. T. auch wieder in ihre Quartiere zurück.

Eine akute Gefährdung des Igels ist derzeit in Bayern noch nicht der Fall, allerdings wird auch sein Lebensraum durch flächendeckende Versiegelung und Zerschneidung der Landschaft zunehmend eingeengt, so dass die Igelpopulationen immer mehr auf „Inseln“ zurückgedrängt werden. Negative Auswirkungen haben Umweltgifte. Besonders häufig ist der Igel durch Verkehrstod betroffen. Dies ist auf seinen besonderen Schutzmechanismus – dem Zusammenrollen – zurückzuführen. Gegen natürliche Fressfeinde war die Stachelkugel ein perfekter Schutz, gegenüber Autos ist dies jedoch völlig wirkungslos.

Was können Sie also zum aktiven Igelschutz beitragen?
Zum einen können Sie natürlich in Ihrem Garten Igellebensräume anbieten. Lassen Sie das Laub wenn möglich unter Bäumen und Sträuchern liegen, verwenden Sie keine Umweltgifte in Ihrem Garten, und verwenden Sie – für Wildtiere – durchgängige Gartenbegrenzungen. Igel und andere Wildtiere ziehen auf ihrer Nahrungssuche umher. Achten Sie darauf, dass Kellerschächte und andere „Fallen“ abgedeckt sind, bzw. mit Kletterhilfen ausgestattet sind. Dies ist nicht nur im Interesse der Igel, sondern auch von Fröschen, Mäusen und Insekten. Und nicht zuletzt in Ihrem eigenen Interesse, da die Tiere in diesen Schächten sonst verenden und es so zu unangenehmen Geruchsbelästigungen führen kann. Denken Sie auch daran, in Ihrem Gartenteich eine Ausstiegshilfe für den Igel anzubringen. Steile Ufer kosten ihm sonst das Leben. Fahren Sie Auto? Dann achten Sie doch bitte während der Dämmerung und nachts auf Igel, welche die Fahrbahn überqueren wollen.

Noch gehört der Igel nicht zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten unserer Heimat. Jeder kann mit den richtigen Methoden dazu beitragen, dass dies auch so bleibt.

Hinweis: Sollten Sie sich für das Zufüttern von Igeln in Ihrem Garten entscheiden, denken Sie bitte daran, dass Igel Insektenfresser sind. Milch, Getreide, Nüsse, Obst sind keine geeignete Igelnahrung und führen zu Krankheiten. Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.pro-igel.de

Jungvögel2019-05-23T10:25:31+02:00

Es gibt zwei Typen von Jungvögeln – Nesthocker und Nestflüchter. Letzteres sind zum Beispiel alle Hühner- und Entenvögel. Wenn diese aus dem Ei schlüpfen, sind sie bereits mit Daunen ausgestattet und haben offene Augen. Nach ein bis zwei Tagen verlassen sie – unter Aufsicht der Altvögel – zur selbständigen Nahrungssuche das Nest.

Die meisten anderen Vögel sind Nesthocker und anfangs blind und nackt. Eine selbständige Futtersuche ist daher nicht möglich. Bis zur vollständigen Ausprägung des Federkleides bleiben sie daher im Nest und werden von den Altvögeln mit Futter versorgt. Viele dieser Jungvögel verlassen ihr Nest, bevor sie voll flugfähig sind, sie bleiben jedoch in Nestnähe und stehen in Rufkontakt mit den Altvögeln, die ihre Jungtiere noch mit Futter versorgen und vor Gefahren warnen. Bitte nehmen Sie daher diese scheinbar hilflosen und verwaisten Jungvögel nicht mit. Beachten Sie auch, dass Jungvögel nur leicht verdauliches tierisches Eiweiß wie Fliegen, Räupchen usw. verwerten können. Den gestressten Vogeleltern Körnerfutter während der Jungenaufzucht anzubieten ist daher zu unterlassen, da diese natürlich der Einfachheit halber dieses an die Jungvögel verfüttern würden, was meist mit dem Tod der Jungvögel endet.

Nester und Jungvögel vor natürlichen Eierdieben und Nesträubern (Eichhörnchen, Elstern usw.) zu schützen ist nicht möglich.

Laub und Fallobst sinnvoll nutzen2021-12-14T10:59:17+01:00

Für viele Gartenbesitzer beginnt im Herbst eine arbeitsreiche Zeit, denn das abfallende Laub wird oft sehr mühsam zusammengekehrt und über die Grüngutcontainer, die eigentlich nicht dafür geeignete Biotonne oder gar unzulässig über die Restmülltonne entsorgt. Abgesehen von den Entsorgungskosten ist dafür das Laub viel zu schade, denn vergleichbar mit dem Laub im Wald kann es wichtige biologische Funktionen im Garten erfüllen.

Empfehlungen:

  • Laub enthält viele Nährstoffe, die dem Boden im Sinne einer ökologischen Kreislaufwirtschaft auch wieder zugeführt werden sollten. Diese kostenlose Schicht aus Mulch macht Düngergaben überflüssig, spart Entsorgungskosten, das aufwendige Zusammenharken und Platz in der Biotonne.
  • Biogärtner lassen die Blätter, wo immer möglich, auf den Beeten liegen, damit sie verrotten. Regenwürmer und andere nützliche Bodenlebewesen helfen bei dieser Flächenkompostierung.
  • Um Verwehungen vorzubeugen, ist vor allem am Rand der laubbedeckten Beete eine zusätzliche Schutzschicht mit Zweigen und Strauchschnitt sinnvoll. Positiver Nebeneffekt: Die Blätter und Zweige schützen den Boden im Winterhalbjahr vor extremer Austrocknung und Durchfrierung.
  • Leicht verrottbares Laub, zum Beispiel von Erle, Ahorn, Buche, Linde oder Laub von Obstbäumen, kann einfach liegen gelassen werden – auch auf dem Rasen. Laub schützt den Rasen vor extremen Witterungseinflüssen und bietet wertvolle Regenwurmnahrung. Ein Teil des Laubes kann auch unter Bäumen und Sträuchern verteilt werden, dort liefert es den Pflanzen wertvollen Humus für das kommende Jahr und vielen Tieren, wie Igeln und Insekten ein Winterquartier.
  • Schwer verrottbares Laub, dazu gehört Laub von Walnuss, Eiche und Pappel, sollte ebenfalls zwischen Bäume, Sträucher und Stauden gegeben werden. Dort stört auch eine langsame Verrottung von über einem Jahr nicht.
  • Wer das Laub nicht liegen lassen möchte, sollte es kompostieren. Allerdings möglichst nicht in zu dicken Schichten, da zum Verrotten Sauerstoff notwendig ist, bei Regen dicke Laubschichten aber zu einer kompakten Schicht verkleben. Als Zwischenschichten eignen sich alter Kompost, geschreddertes Holz oder zerkleinerte Ästchen. Bei sauren Blättern (z.B. Eichenlaub) hilft der Zusatz von Kalk. Eine weitere Möglichkeit Blätter und Zweige zu kompostieren, bietet das Anlegen eines Hügelbeetes.
  • Laub und andere mit Schädlingen befallene Pflanzen sollten komplett aus dem Garten entfernt und zum Wertstoffhof gebracht werden.
  • Wer einen Gartenteich hat, sollte rechtzeitig das Laub von der Wasseroberfläche entfernen, bevor es auf den Grund sinkt und dem Wasser zu viele Nährstoffe zuführt. Dies würde im Frühjahr die Algenbildung begünstigen.
  • Sinnvoll ist das Entfernen des Laubes von den Wegen. Bei den Gehwegen ist dies Pflicht. Achtung Rutschgefahr!
  • Verfaultes Obst oder Fallobst kann in haushaltsüblichen Mengen über die Biotonne oder den Grüngutcontainer/Wertstoffhof entsorgt werden, wobei letzteres die günstigere Variante ist.

Es wird oft beobachtet, dass widerrechtlich Laub und auch Grasschnitt in größeren Mengen über den Seebach, im Grünzug oder an der Isarhangkante entsorgt wird. Dies führt zur Verschlechterung der Wasserqualität, erhöht den Arbeitsaufwand der Gemeinde im Grünzug und an der Isarhangkante und damit der Kosten und lockt zudem Ungeziefer an. 

Ökokonto und Ausgleichsflächen2021-12-14T11:17:26+01:00

Gerade in vom Menschen dicht besiedelten Gegenden werden viele Tier- und Pflanzenarten verdrängt. Um diese Negativeinwirkung so gut es geht zu minimieren, werden Ausgleichsflächen geschaffen. Entsteht beispielsweise eine versiegelte Fläche für ein neues Baugebiet, so wird an anderer Stelle ein natürlicher Lebensraum für Flora und Fauna geschaffen. Das Baugesetz fordert sogar, dass Eingriffe in Natur und Landwirtschaft durch den Verursacher ausgeglichen werden müssen. Für externe Eingriffsverursacher übernimmt die Gemeinde Ismaning den organisatorischen Part. Sie kümmert sich um Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauausführung und langfristig um die Pflege der Ausgleichs- und Ökokontoflächen.

Ismaning ist eine der wenigen Kommunen des Landkreises, die Ausgleichsflächen plant, umsetzt und dauerhaft pflegen lässt. Dazu steht der Gemeinde ein sogenanntes Ökokonto zur Verfügung. Ein Ökokonto ist vergleichbar mit einem Bankkonto: im Voraus werden Ersparnisse angelegt, die später verbraucht werden können. Beim Ökokonto werden im Vorfeld Grundstücke ökologisch aufgewertet beziehungsweise bevorratet. Kommt es zu einem ausgleichspflichtigen Eingriff, wird das versiegelte Grundstück der ökologisch aufbereiteten Fläche zugeordnet. Auch Zinsen sind möglich. Bestehen bevorratete Flächen lang genug, bilden sie einen Mehrwert, der von behördlicher Seite aus angerechnet wird. So steigt beispielsweise der positive Effekt auf das gesamte Ökosystem mit größer werdenden Pflanzen im Laufe der Zeit.

Was passiert auf den Ausgleichsflächen?

Auf den Ausgleichsflächen werden Lebensräume für unsere wertvolle heimische Flora und Fauna standortgerecht neugestaltet und dauerhaft in differenzierter Form gepflegt. Diese Tätigkeit geht weit über reine Pflanzungen von Bäumen und Sträuchern hinaus, denn es ist uns ein großes Anliegen, verschiedene Biotoptypen und Kleinstrukturen miteinander zu vernetzen. So werden zusätzlich Nahrungs-, Nist- und Setzhabitate zur Verfügung gestellt; nötige Ruhezonen werden geschaffen. Durch die Neuanlage von Biotopen wird auch das lokale Klima günstig beeinflusst und aktiver Boden- und Gewässerschutz betrieben. Ergänzt wird die Lebensraumgestaltung durch spezielle Maßnahmen des Artenschutzes für besonders sensible Arten. Die Gemeinde legt bei ihrer Arbeit sehr großen Wert darauf, dass Nahrungsketten wieder funktionsfähig werden und Ausbreitungskorridore von Pflanzen und Tieren unterstützt werden. Weiterhin verwenden wir – wo möglich – regionale Produkte wie gebietsheimische Bäume, Sträucher und Saatgut. Zaunpfosten beziehen wir aus der Region, Steine und Sande aus dem nächsten Umfeld.

Warum unsere gemeindlichen Unternehmungen zum internationalen Umweltschutz beitragen?

Jegliche Form von Umwelt-, Natur- und Artenschutz trägt zum großen Ganzen bei. Unternehmungen, die in Ismaning betrieben werden, kommen der Gesamtfunktion des globalen Ökosystems zu gute. Jede Maßnahme entlastet das Klima, spart Rohstoffe und Energievorräte, beeinflusst den Vogelzug und die Tierwanderungen. Da alles ineinandergreift, ist jeder kleine Baustein wichtig und ausschlaggebend.

Sammeln verboten – Laich und Kaulquappen in unseren Gewässern2019-06-11T11:13:26+02:00

In unseren Gewässern finden sich zur Amphibienlaichzeit ab Februar Laichballen und Laichschnüre. Die Beobachtung der Entwicklung vom Laich zum „fertigen“ Tier ist spannend und fasziniert insbesondere Kinder sehr. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange dies vor Ort im natürlichen Habitat geschieht. Verboten ist es allerdings, Laich aus Gewässern zu fischen und diesen dann zu Hause in Aquarien oder anderen Wasserbecken zu halten. Für die Tiere bedeutet dies meist den Tod, da häufig die richtige Nahrung fehlt, die Temperaturverhältnisse und andere lebenswichtige Bedingungen nicht ausreichend nachgeahmt werden können. Eine weitere häufige Todesursache der Tiere ist auch die Erstickung, da die erwachsenen Tiere Lungenatmer und keine Kiemenatmer mehr wie die Kaulquappen sind.

Schwalben- und Mauerseglerschutz2021-12-14T10:54:06+01:00

Die Brut von Mehlschwalben, Rauchschwalben und Mauerseglern beginnt jährlich im Mai / Juni.

Seit Jahrhunderten leben Schwalben und die optisch ähnlichen Mauersegler in enger Nähe zu uns Menschen. Zahlreiche Gedichte besingen Schwalben als Glücks- und Liebesboten. Doch heute scheint das Glück, das die Tiere für unsere Großeltern verkörpert haben, die eleganten Flugkünstler selbst verlassen zu haben. Vor allem der Gebäudesanierung und einem überzogenen Sauberkeitsverständnis fallen immer häufiger die Nistplätze der Arten zum Opfer – obwohl die Gebäudebrüter, wie Schwalben, Mauersegler und auch Haussperlinge nach dem Bundesnaturschutzgesetzt besonders geschützt sind.

Die Zerstörung der Nester ist verboten
Unwissenheit und Sauberkeitsbedürfnis sind die größten Gefahren für die Flugkünstler. Unmut erregt bei vielen Haus- oder Wohnungsbesitzern vor allem der Kot, den die Jungschwalben aus dem Nest fallen lassen und der Hausfassaden verschmutzen kann. Häufig werden Nester deshalb entfernt oder den Schwalben wird durch Netze der Zugang versperrt. Im Gegensatz zu den Jungvögeln der Mehlschwalben hinterlassen die Jüngsten der Mauersegler keinerlei sichtbare Spuren.

Werden Altbauten wärmegedämmt, verschwinden aber Fugen, Spalten und Löcher, die Mauerseglerbrutplätze werden dadurch zerstört. Die Brutbestände von Rauch- und Mehlschwalben sowie der Mauersegler sind deshalb in den letzten Jahren besorgniserregend zurückgegangen.

Rauch- und Mehlschwalben wie auch Mauersegler sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) besonders geschützt. Geschützt vor erheblichen Störungen, dem Fang, der Verletzung oder gar der Tötung. Geschützt sind aber nicht nur die Tiere selbst, sondern auch ihre Ruhe- und Fortpflanzungsstätten. Gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG ist es verboten, Nester zu beschädigen oder zu zerstören. Generell dürfen Sanierungsarbeiten an von Gebäudebrütern „bewohnten“ Altbauten nur außerhalb der Brutzeit und mit schriftlicher Genehmigung der Naturschutzbehörden durchgeführt werden.

Hilfe tut Not und ist ganz einfach
Wenn man das Glück hat, dass Schwalben oder Mauersegler als Untermieter eingezogen sind, kann man mit etwas gutem Willen viel für diese Vogelarten tun.

  • Unterhalb von Schwalbennestern können Bretter angebracht werden, die für die Dauer ihrer Anwesenheit die Kotbällchen der Jungschwalben auffangen und so Fassade und Fensterbretter sauber halten.
  • Ohne großen Aufwand können in Alt- und Neubauten vorgefertigte oder selbstgebaute Mauersegler-Nistkästen im Traufbereich installiert und spezielle Hohlblöcke zum Mauerbau verwendet werden.
  • Besonders wirkungsvoll helfen kann man den Segelkünstlern durch gezieltes „Nichtstun“. Von Hauseigentümern und Mietern erfordert dies allerdings den Mut, die Tiere für die Dauer ihrer Anwesenheit einfach gewähren zu lassen.

Es ist an uns, die Glücksbringer auch für unsere Kinder und Enkel zu erhalten. Helfen Sie mit!

Das Landratsamt München und der Landesbund für Vogelschutz beraten Sie gerne.

Streuobstwiese der Gemeinde Ismaning2022-05-13T10:40:24+02:00

Die Gemeinde Ismaning bewirtschaftet eine Streuobstwiese in der Nähe des Goldachhofs, die zur jeder Jahreszeit Freude macht. Ob zur Blütezeit im Frühjahr oder im Spätsommer, wenn es an die Ernte der köstlichen Äpfel geht. Doch neben dem visuellen und dem geschmacklichen Genuss, hat sie weitaus mehr zu bieten!

Streuobstwiesen stellen nicht nur für uns Menschen eine wertvolle Kulturlandschaft heimischer Obstsorten dar, sondern sie bieten vor allem zahlreichen Tieren, etwa Vögeln – insbesondere baumbrütenden Vogelarten wie Spechten und Meisen -, aber auch Steinkäuzen, Fledermäusen, Schmetterlingen, Reptilien und seltenen Pflanzenarten einen Lebensraum. Ihre Bedeutung für den Arten-, Grundwasser-, Klima,- und Landschaftsschutz, aber auch für den Tourismus ist sehr groß.

Wir in Ismaning sind sehr froh, dass wir eine gemeindliche Streuobstwiese bewirtschaften dürfen. Wir erklären, warum die Streuobstwiesen in der Landschaft so wertvoll sind:

  • Die Kombination von Baum und Wiese schafft optimale Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten. Ein einziger Apfelbaum bietet beispielsweise Lebensraum für 1.000 wirbellose Tierarten. 40 verschiedene Vogelarten wurden in manchen Streuobstwiesen gezählt. Darüber hinaus beherbergen die blühenden Wiesen bis zu 5.000 verschiedene Tierarten. Streuobstwiesen sind angesichts der Verdrängung durch den Menschen oftmals letzte Refugien für bedrohte Arten, gleichzeitig aber auch Verbindungselemente von Biotopen. Zur Erweiterung des „Wohnraumangebotes“ haben wir im Juli 2019 einen Lebensturm vor Ort geschaffen.
  • Regionales Streuobst besteht oftmals aus alten Lokalsorten mit intensivem Geschmack und geringem Allergiepotential. Die Pflege der Streuobstwiese trägt damit auch zum Erhalt der Sortenvielwalt bei.
  • Kurze Transportwege sparen CO2 und sorgen dafür, dass das Obst erst dann geerntet wird, wenn es vollreif ist und am besten schmeckt.
  • Im Unterschied zu Obstplantagen wird Streuobst extensiv (mit verhältnismäßig geringem Aufwand) bewirtschaftet. Es wird eher an organische Dünger und Nützlinge gesetzt.
  • Das Wurzelsystem der Bäume sowie die Gräser und Wiesenkräuter dienen als Erosionsschutz des Bodens.
  • Streuobstwiesen wirken als Windschutz und als Frischluftproduzent.
  • Vor allem während der Blütezeit verschönern Streuobstwiesen unser Landschaftsbild. Muss ein Baum doch einmal gefällt werden, freuen sich Drechsler, Musikinstrumentenbauer und Möbeltischler. Sie haben die optisch attraktiven und dauerhaften Obsthölzer als begehrte Alternative zum unersetzlichen Tropenholz wiederentdeckt. Auf klimaschädliche Ferntransporte kann damit verzichtet werden.

Einen beträchtlichen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen kann jeder von uns leisten, indem wir uns für regionale und saisonale Streuobstprodukte entscheiden und auf das optisch scheinbar makellose, zu allen Jahreszeiten verfügbare und in der Regel mit hohem Dünger- und Spritzmitteleinsatz erzeugte Plantagenobst verzichten.

Ismaning, als landwirtschaftlich geprägte und für den Natur- und Artenschutz aktive Gemeinde, möchte mehr Obstbäume im Ortsgebiet aufblühen lassen. Dazu verschenkte die Gemeinde erstmals im Herbst 2020 122 Apfelbäume in vier Sorten an interessierte Ismaninger*innen. Auch in 2021 und 2022 wurde die Aktion durchgeführt.

Tierfütterung2019-06-11T11:17:00+02:00

Winterfütterung für Vögel:

Die Winterfütterung bietet den Vögeln einen Ausgleich für das im Bereich menschlicher Siedlungen stark eingeschränkte natürliche Nahrungsangebot und verhindert damit in strengen Wintern übermäßig hohe Verluste. Allerdings löst die Futterbereitstellung nicht das Problem der zerstörten Lebensräume. Viel mehr wird den Vögeln geholfen, wenn ein natürliches Umfeld mit natürlichen Futterquellen geschaffen wird. Sorgen Sie für Nischen in denen heimische Pflanzen wachsen. Ihre Beeren und Sämereien ernähren die Vögel und schaffen gleichzeitig Unterschlupf.

Wenn Sie Vögel füttern möchten, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Zeitpunkt: Grundsätzlich soll nur bei Tagestemperaturen unter -5 Grad Celsius gefüttert werden, oder wenn die Futtersuche durch Raureif, Eis und Schnee stark behindert ist.
Futterauswahl: Bitte auf keinen Fall salzhaltige Nahrung, reines Fett oder kleingeschnittenes Obst. Dies kann Darmentzündungen verursachen. Brot- und Kuchenkrümel sind Nährboden für Bakterien, die zu gefährlichen Gärungsprozessen im Darm führen! Verwenden Sie Futter aus dem Fachhandel welches frei von Ambrosia ist.
Hygiene: Mangelnde Hygiene am Futterplatz kann zum Ausbruch von Seuchen führen, denen mehr Vögel zum Opfer fallen als der Wirkung von Hunger und Kälte.
Fütterungsstandort: Achten Sie bitte auch auf die Positionierung der Futterstelle. Nicht selten werden Vögel Opfer von Katzen. Futter, welches in Fensternähe angeboten wird, kann ebenfalls verheerend sein, da spiegelnde Oberflächen nicht von Vögeln als Hindernis erkannt werden. Fliegen sie dagegen, endet dies häufig mit einem Genickbruch.

Fütterung von Enten und anderen Wasservögeln
Die Fütterung von Wasservögeln – Enten, Gänsen, Schwänen etc. durch den Menschen ist unnötig, denn die Tiere finden in ihrer Umgebung genug zu fressen. Eine verstärkte Fütterung führt dazu, dass die Tiere mehr und mehr angelockt werden und ihre Bestände unnatürlich zunehmen. Futter lockt nicht nur die Wasservögel an, sondern auch andere Tiere wie beispielsweise Ratten, die sich dann auch schnell vermehren. Nicht verzehrtes Futter sinkt auf den Gewässerboden und verfault. Für den Abbauprozess werden große Mengen an Sauerstoff nötig, die den Fischen und anderen Wassertieren fehlen.

Taubenfütterung
Wir bitten Sie ebenso von einer Fütterung der Tauben abzusehen, da sich auch ihr Bestand bei einem hohen Futterangebot unnatürlich vermehren kann. Von den Tieren können Krankheitserreger ausgehen. Taubenkot kann starke Verschmutzungen verursachen.

Vogelnistkästen2021-02-18T20:21:40+01:00

Zu den regelmäßigen Arbeiten gehören in der Herbst- und Winterzeit die Neubeschaffung, Reparatur, Reinigung und Kontrolle der zirka 300 Nistkästen auf öffentlichen Grund in Ismaning.

Kohlmeisen profitieren am stärksten vom Nistkastenangebot, denn sie sind anpassungsfähig und gegenüber anderen Vögeln häufig dominant in ihrem Revierverhalten. Gerne beanspruchen sie Nistkästen für sich, obwohl sie für andere Arten gedacht waren. Kleineren Meisen bieten wir daher Nistkästen mit kleineren Einfluglöchern an, so dass die Kohlmeisen diese Kästen nicht belegen können. Die gesellig lebenden Spatzen nehmen das Nistkastenangebot an Gebäuden gerne an, vorausgesetzt die Dichte der Nistkästen ermöglicht es den Spatzen, in einer kleinen Kolonie zu leben. Auch werden manche Nistkästen von Kleiber, Falken- und Wasseramseln belegt.

Natürlich werden die Nistkästen nicht nur von den “beabsichtigten” Zielarten angenommen, sondern zum Teil durch Waldmäuse oder auch Wildbienen und Hummeln “zweckentfremdet”. Selbstverständlich haben diese Tiere ebenfalls ihre Berechtigung und dürfen hier gerne ungestört verbleiben.

Die Apfelbaumaktion der Gemeinde Ismaning

Heimische Obstsorten schmecken nicht nur besonders gut, sondern leisten vor allem einen erheblichen Beitrag zur Nutzpflanzenvielfalt sowie zum Klimaschutz. Die Gemeinde Ismaning möchte mehr Apfelbäume nach Ismaning holen und verschenkt daher einige Exemplare an ihre Bürger*innen im Rahmen der Apfelbaum-Aktion, die bereits seit 2020 besteht.

Die Verteilung der Bäume findet im November statt. Einen weiteren Ausgabetermin wird es nicht geben. Sollten Sie am Tag der Ausgabe verhindert sein, schicken Sie bitte eine Vertretung.

Die Bäume sind bei der Ausgabe wurzelnackt, wiegen nicht viel und haben eine Höhe von zirka 1,5 bis 2,5 Meter. Sie können daher problemlos zu Fuß abgeholt werden. Bei Abholung erhalten Sie einen Flyer mit Pflanz- und Pflegehinweisen und werden gebeten, die Bäume nach der Ausgabe innerhalb von drei Tagen zu pflanzen.

Kontakt:
E-Mail: apfelbaum@ismaning.de // Telefon: +49 (0)89 960900 – 178 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 13 Uhr)

Welche Apfelsorten stehen zur Auswahl?