Ismaning steigt auf – das MVG Rad
Ende des MVG Mietrad-Systems – ein neues Bikesharing für München und Region startet in naher Zukunft
Vor zehn Jahren hatte die Landeshauptstadt München die Stadtwerke München/ Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) mit dem Betrieb des MVG Mietrad-Systems beauftragt, welches sich rasch über die Stadtgrenzen ausbreitete und auch Einzug in den Landkreisen Ebersberg, München und Starnberg fand.
Ursprünglich war das Mietradangebot für fünf Jahre geplant, mit der Möglichkeit, es um weitere fünf Jahre zu verlängern. Nun endet das MVG-Mietrad-System und wurde bis zum 30. September 2025 eingestellt. Über das Ende des Mobilitätsangebots hat die MVG bereits alle Nutzerinnen und Nutzer in Kenntnis gesetzt. Seit Oktober ist es sichtbar geworden, da die Räder und die Ständermodule sukzessive entfernt und die Stelen an den Stationen verhüllt wurden.
Die gute Nachricht: München und die Region bleiben nicht lang radlos. Die Vorbereitungen für ein neues, flächendeckendes Bikesharing-System für München und für die Kommunen im MVV-Verbundraum, so auch in Ismaning, laufen bereits auf Hochtouren. Geplant war ein nahtloser Übergang der beiden Mietrad-Systeme, doch aufgrund eines Nachprüfungsverfahrens und einer anschließenden Beschwerde beim Bayerischen Oberlandesgericht (BayObLG) durch einen unterlegenen Bieter, verschiebt sich die Einführung des neuen Systems etwas.
Über den weiteren Verlauf werden wir Sie informieren.
Ihre Gemeinde Ismaning
Seit Oktober 2018 gibt es in Ismaning 14 MVG-Mietradstationen, die das Angebot zur umweltfreundlichen Mobilität vergrößern. Als ideale Ergänzung zu S-Bahn oder Bus bieten die MVG-Mieträder einen weiteren Anreiz, das Auto stehen zu lassen und einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Durch eine einfache und kostengünstige Nutzung überzeugt das System alle, die gerne aktiv an der frischen Luft von A nach B kommen möchten.
Dank der Zustimmung des Gemeinderates gibt es in Ismaning 14 Stationen. Diese sind:
- Schloß / Schloßstraße
- Bahnhof Nord / Aschheimer Straße am WVI-Haus
- Bahnhof Süd / Bahnhofsplatz
- Kirchplatz / Kirchplatz am alten Kriegerdenkmal
- Mayerbacherstraße / msg
- Fischerhäuser / Freisinger Straße
- Oskar-Messter-Straße / Oskar-Messter-Straße im Bereich des Kreisverkehrs zur Max-von-Eyth-Straße
- Carl-Zeiss-Ring / Carl-Zeiss-Ring
- Hochschule / Steinheilstraße
- Sportpark / Grünfleckstraße
- Wasserturm / Wasserturmstraße an der Bushaltestelle Westseite
- Unterföhringer Straße / Unterföhringer Straße auf Höhe der Camerloherstraße
- AGROB Nord
- AGROB Süd
Nutzung des MVG Rades – so funktioniert’s

1. Die App MVGO auf Ihr Smartphone laden und einmalig registrieren.
2. Ihren Standort auf der Karte eingeben und ein verfügbares Rad in der Nähe auswählen.
3. Den PIN-Code aus der App in den Bordcomputer am Rad eingeben und losfahren!
4. Das Rad an Ihrem Zielort* abstellen und abschließen.
Wichtig: Um die Mieträder auszuleihen, müssen Sie volljährig sein.
* Gut zu wissen: Wenn Sie Ihr MVG Rad an einer Radstationen in der Stadt München abstellen, bekommen Sie bis zu 5 Freiminuten gutgeschrieben. In den Landkreisen außerhalb des Stadtgebietes geben Sie das MVG Rad bitte immer in einer Station zurück.
Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite der MVG: MVG Rad | Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (externer Link)
Die aktuellen Preise entnehmen Sie bitte der Seite der MVG.
Ausrüstung der MVG Räder
Alle Räder verfügen über eine mehrstufige Gangschaltung und sind damit bestens für den Stadtverkehr und auch für Ausflüge ins Umland geeignet. Das Rad hat folgende Ausstattungskomponenten:
- Klingel im Drehgriff
- Sattel (höhenverstellbar)
- Bordcomputer mit GPS
- LED-Rück- und -frontleuchte, die aus Sicherheitsgründen während der Fahrt immer eingeschaltet sind
- 8-Gang-Nabenschaltung
- Klappständer
- Kabelschloss für freie Rückgabe und Pause
- Gepäckkorb mit Schnellspanner
Die Ausstattung der Stationen (Stele, Stelenfundament, Ständer, Räder) wird von Bund (70 %) und Landkreis (15 %) gefördert; die Tiefbaumaßnahmen und Kosten der „Grundstücksvorbereitung“ tragen die Kommunen. Die Betriebskosten werden für den Zeitraum von fünf Jahren hälftig vom Landkreis mitgetragen (die zweite Hälfte trägt die Gemeinde Ismaning).

