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Gemeinde
Rathaus
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Standesamt2019-11-12T14:00:55+01:00

Standesamt Ismaning

Das Standesamt finden Sie im Ismaninger Rathaus

Schloßstraße 2 im ersten Stock (Aufzug)

Sachgebiet 11

Standesamtsleitung: Herr Ehinger
Telefon: +49 89960900-152

Telefax: +49 89960900-350, -351, -352

E-Mail: standesamt@ismaning.de

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Informationen rund um das Standesamt

Die Anmeldung der Eheschließung kann frühestens sechs Monate vor dem geplanten Termin erfolgen und ist entsprechend lange gültig. Wenn mindestens einer von Ihnen einen Wohnsitz in Ismaning hat und Sie alle Unterlagen zusammen haben, kommen Sie beide nach vorheriger Terminvereinbarung gemeinsam zu uns.

Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise, wenn einer von Ihnen andauernd beruflich verhindert ist, kann ein Partner mit einer entsprechenden Vollmacht (detaillierte Bevollmächtigung, erhältlich beim Standesamt Ismaning) die Eheschließung auch alleine anmelden. Die unabdingbare persönliche Vorsprache des anderen Partners kann dann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Bei der Anmeldung der Eheschließung können auch bereits Angaben zur gewünschten Namensführung in der Ehe gemacht sowie diverse organisatorische Punkte (z.B. Anzahl der auszustellenden Urkunden, musikalische Umrahmung der Zeremonie) geklärt werden.

Die Reservierung eines Eheschließungstermins kann auch vor der 6-Monatsfrist erfolgen.

Das Standesamt traut Ismaninger Paare: Personen, die aktuell einen Wohnsitz in Ismaning haben oder früher hatten, können einen Termin zur Trauung reservieren.

Benötigte Unterlagen:

Wenn beide noch nicht verheiratet waren/noch keine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hatten, volljährig und Deutsche ohne Auslandsbezug sind:
– Aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister (nicht älter als sechs Monate); erhältlich beim Standesamt des Geburtsortes.
– Erweiterte Meldebescheinigung, ausgestellt zum Zwecke der Eheschließung mit Angabe des Familienstandes, der Staatsangehörigkeit und der Wohnung; erhältlich bei der Einwohnermeldestelle des Hauptwohnsitzes.

Wenn Sie in Ismaning mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, wird das Dokument beim Standesamt im Rahmen der Anmeldung der Eheschließung erstellt. Eine Anmeldebestätigung genügt nicht.

– Aktuell ausgestellte Geburtsurkunde gemeinsamer Kinder. In die jeweilige Urkunde, die Sie beim Geburtsstandesamt erhalten, müssen Sie beide      als Eltern eingetragen sein.
– Gültiger Reisepass oder Personalausweis.

Wenn Sie bereits verheiratet waren/eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hatten, benötigen Sie zusätzlich folgendes:

– Einen urkundlichen Nachweis über die Auflösung der letzten Ehe/die Aufhebung der letzten eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Bei Vorehen ist dies nicht das Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde des früheren Ehegatten, sondern eine aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der letzten Ehe (nicht älter als sechs Monate); erhältlich beim Eheschließungsstandesamt.

In das beim zuständigen Standesamt geführte Eheregister wird die Scheidung/der Tod eines Ehegatten von Amts wegen eingetragen.

– Bei aufgehobenen Lebenspartnerschaften ist dies in der Regel das rechtskräftige Aufhebungsurteil/die Sterbeurkunde des früheren Lebenspartners/der früheren Lebenspartnerin.
– Zusätzlich zur unmittelbar vorangegangenen Ehe müssen Sie alle früheren Ehen sowie früher eingetragene Lebenspartnerschaften und die Art ihrer Auflösung angeben.

Wir empfehlen, vorhandene Dokumente mitzubringen, aus denen sich die Daten sicher erkennen lassen, also beispielsweise Familienstammbücher, Heiratsurkunden, Lebenspartnerschaftsurkunden und Familienbuchabschriften älteren Datums, Sterbeurkunden, Scheidungs- und Aufhebungsurteile.

In allen anderen Fällen, wenn Sie oder Ihr Partner/Ihre Partnerin

– eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen,
– nicht im Bundesgebiet geboren oder adoptiert sind,
– Ihre letzte Ehe/Lebenspartnerschaft im Ausland geschlossen haben,
– gemeinsame Kinder im Ausland geboren sind,

sollte zumindest einer der beiden Partner zur Auskunft persönlich bei uns vorsprechen. Sie erhalten dann eine umfassende Beratung, welche Unterlagen für Sie erforderlich sind und wie Sie diese beschaffen können. Wenn Sie verhindert sind, kann die Auskunft auch durch eine mit Ihren persönlichen Verhältnissen gut vertraute Person (beispielsweise Eltern oder Geschwister) eingeholt werden.

Bereits vorhandene, auch ältere personenstandsrechtliche Dokumente und die Ausweise beider Partner sollten in jedem Fall zum Auskunftsgespräch mitgebracht werden.

Wenn Sie bereits eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft begründet haben und diese in eine Ehe umwandeln wollen (nur möglich, wenn Ihre begründete Lebenspartnerschaft noch besteht und weder durch rechtskräftiges Aufhebungsurteil noch durch den Tod eines der Lebenspartner beziehungsweise eine der Lebenspartnerinnen aufgelöst ist)

– Aktueller beglaubigter Ausdruck/aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Lebenspartnerschaftsregister (nicht älter als sechs Monate); erhältlich bei dem Standesamt, bei dem die Lebenspartnerschaft begründet oder nach Begründung durch einen Notar registriert wurde.
– Aktueller beglaubigter Ausdruck/aktuell beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister (nicht älter als sechs Monate); erhältlich beim Standesamt des Geburtsortes.
– Erweiterte Meldebescheinigung, ausgestellt zum Zwecke der Eheschließung mit Angabe des Familienstandes, der Staatsangehörigkeit und der Wohnung; erhältlich bei der Einwohnermeldestelle des Hauptwohnsitzes.

Wenn Sie in Ismaning mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, wird das Dokument beim Standesamt im Rahmen der Anmeldung der Eheschließung erstellt.

– Gültiger Reisepass oder Personalausweis.

Wenn einer der Verlobten/beide Verlobte der deutschen Sprache nicht mächtig ist/sind, ist ein amtlich bestellter und öffentlich vereidigter Dolmetscher für die Anmeldung zur Eheschließung sowie für die Eheschließung erforderlich.

Die Beurkundung eines Sterbefalles kann in Ismaning nur erfolgen, wenn die Person in Ismaning verstorben ist. Die Anzeige des Sterbefalles kann von den Angehörigen selbst oder durch ein beauftragtes Bestattungsunternehmen erfolgen.

Das Bestattungsunternehmen, das Sie mit der Abwicklung der Bestattung beauftragen, kann die Anzeige des Sterbefalles übernehmen und übermittelt Ihnen nach Abschluss der Beurkundung die bestellten Sterbeurkunden. Das bedeutet, Sie müssen sich nicht selbst um die Ausstellung der Sterbeurkunden bemühen.

Benötigte Unterlagen und Urkunden (im Original):

– Geburtsurkunde
– Eheurkunde (Heiratsurkunde), beglaubigte Abschrift des Eheregisters mit Hinweisen oder Familienstammbuch
– gegebenenfalls Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten (bei Verwitweten) oder Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk (bei Geschiedenen)
– ausländische Personenstandsurkunden/Scheidungsurteile müssen mit Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer vorgelegt werden
– gegebenenfalls Einbürgerungsurkunde, Flüchtlingsausweis, Registrierschein
– Reisepass/Identitätsnachweis
– Lebenspartnerschaftsurkunde

Fragen, die Ermittlungen von Erben und die Ausstellung eines Erbscheines betreffen, können vom Nachlassgericht München in der Maxburgstraße 4, 80333 München, Telefon +49 89 5597-06, beantwortet werden.

Fragen zum Erwerb eines Grabnutzungsrechts oder zur Bestattung können beim Standesamt (welches auch Friedhofsamt ist) geklärt werden.

Die Personenstandsregister werden am Ort des Ereignisses (Geburt, Eheschließung, Begründung der Lebenspartnerschaft, Sterbefall) geführt. Sämtliche Urkunden sind daher bei dem Standesamt anzufordern, das diesen Personenstandsfall beurkundet hat, also beispielsweise eine Geburtsurkunde beim Standesamt des Geburtsortes.

Wurde eine Lebenspartnerschaft vor einem Notar begründet, erhalten Sie die Lebenspartnerschaftsurkunde bei dem Standesamt, in dessen Bezirk der Notar seinen Amtssitz hat.

Wenn für eine im Ausland geschlossene Ehe ein Familienbuch auf Antrag angelegt wurde, erhalten Sie die entsprechende Urkunde bei dem Standesamt, bei dem das Familienbuch am 24. Februar 2007 geführt wurde.

Geburts-, Ehe- und Sterberegister, die ab dem 1. Januar 2009 beziehungsweise Lebenspartnerschaftsregister, die ab dem 1. August 2009 für Personenstandsfälle im Ausland erstellt wurden, werden bei dem Standesamt geführt, bei dem sie angelegt wurden. Dort werden auch die entsprechenden Urkunden ausgestellt.

Urkunden für Personenstandsfälle, die beim Standesamt I in Berlin beurkundet wurden, werden weiterhin dort ausgestellt.

Personenstandsurkunden können Sie auch online unter https://ismaning.de/gemeinde-rathaus/buergerservice/beantragen.

Formlos ist die Beantragung auch per Post, Fax oder E-Mail mit Angaben des betroffenen Personenstandsfalls sowie den Kontaktdaten des Antragstellers möglich. Die telefonische Urkundenanforderung ist nicht möglich!

Die Erteilung von Personenstandsurkunden kann nach § 62 des Personenstandsgesetzes (PStG) nur von Personen verlangt werden, auf die sich der Eintrag im Personenstandsbuch bezieht, sowie von deren Ehegatten, Lebenspartnern, Vorfahren und Abkömmlingen (in gerader Linie).

Geschwister, die mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben, erhalten Geburts- und Sterbeurkunden, wenn sie ein berechtigtes Interesse nachweisen können.

Ein berechtigtes Interesse ist ein nach vernünftiger Erwägung durch die Sachlage gerechtfertigtes Interesse, das nicht nur rechtlicher, sondern auch wirtschaftlicher oder ideeller Natur sein kann.

Andere Personen haben nur dann ein Recht auf Erteilung von Personenstandsurkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen. Das heißt, diese Personen müssen erläutern und nachweisen, warum für sie die Kenntnis der Personenstandsdaten eines anderen zur Verfolgung von Rechten oder zur Abwehr von Ansprüchen erforderlich ist. Familienforschung begründet grundsätzlich kein rechtliches Interesse.

Wer aus der Kirche, Religionsgemeinschaft oder weltanschaulichen Gemeinschaft austreten will, muss dies persönlich beim Standesamt seines Wohnsitzes erklären.

Wenn die austretende Person der deutschen Sprache nicht mächtig ist, ist ein amtlich bestellter und öffentlich vereidigter Dolmetscher erforderlich.

Wirksamkeit
Der Kirchenaustritt wird wirksam, sobald die Austrittserklärung dem zuständigen Standesbeamten zugegangen ist. Die Kirchensteuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Austrittserklärung wirksam geworden ist.

Nichtselbstständig Beschäftigte
Bitte teilen Sie Ihren Kirchenaustritt dem Arbeitgeber mit, damit dieser die Mitteilung durch das Finanzamt überwachen und evtl. Ihre Lohn- oder Gehaltsabrechnung ab dem folgenden Monat geändert werden kann.

Selbstständige
Bitte teilen Sie den Austritt aus der Kirche Ihrem Steuerberater mit, beziehungsweise fügen Sie Ihrer nächsten Steuererklärung eine Kopie der Abschrift der Kirchenaustrittserklärung bei.

Benötigte Unterlagen:

– Die mündliche Austrittserklärung können Sie im Standesamt abgeben. Sie benötigen dazu einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis.
– Für Kinder unter 12 Jahren geben die sorgeberechtigten Eltern beziehungsweise der gesetzliche Vertreter die Austrittserklärung ab.

Hierfür müssen Sie bitte den Nachweis über das Sorgerecht mitbringen. Kinder ab 12 Jahren müssen den Kirchenaustritt zusammen mit den sorgeberechtigten Eltern erklären. Kinder ab 14 Jahren können den Austritt allein, ohne gesetzlichen Vertreter, erklären.

Wenn Sie der Vater eines Kindes und mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet sind, können Sie die Vaterschaft anerkennen. Die Anerkennung der Vaterschaft muss öffentlich beurkundet werden. Sie kann vor der Geburt des Kindes oder nach der Geburt des Kindes erfolgen.

Beachten Sie bitte:

Für eine Anerkennung der Vaterschaft ist immer die Zustimmung der Mutter des Kindes notwendig. Die Erklärung der Mutter muss ebenfalls öffentlich beurkundet werden.

Sollten der Vater oder die Mutter noch nicht volljährig sein, müssen jeweils auch die gesetzlichen Vertreter zustimmen.
– Für die Vaterschaftsanerkennung können Sie sich an das Standesamt (gebührenfrei), an das Jugendamt (gebührenfrei) oder einen Notar (gebührenpflichtig) wenden.
– Wenn die Vaterschaft bereits vor der Geburt rechtswirksam anerkannt worden ist, wird der Vater im Geburtsregister des Kindes beurkundet und in der Geburtsurkunde aufgeführt.
– Erfolgt die Anerkennung erst zu einem späteren Zeitpunkt (nachdem das Kind geboren und bereits eine Geburtsurkunde ausgestellt wurde), wird das Geburtsregister ergänzt und eine neue Geburtsurkunde ausgestellt.
– Die Eltern können die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmungserklärung gemeinsam, aber auch getrennt voneinander vornehmen. Die Anerkennung der Vaterschaft wird jedoch erst wirksam, wenn alle erforderlichen Zustimmungen erfolgt sind.

Benötigte Unterlagen

Für die Anerkennungserklärung des Vaters:

– Personalausweis, Reisepass oder Reiseausweis des Vaters
– Geburtsurkunde des Vaters
– Nachweis des voraussichtlichen Geburtsdatums des Kindes (zum Beispiel im Mutterpass)

Für die Zustimmungserklärung der Mutter:

– Personalausweis, Reisepass oder Reiseausweis der Mutter
– Geburtsurkunde der Mutter
– wenn die Zustimmung getrennt von der Anerkennung der Vaterschaft erfolgt: beglaubigte Abschrift der Anerkennungserklärung des Vaters
– Nachweis des voraussichtlichen Geburtsdatums des Kindes (zum Beispiel im Mutterpass)

Für weitere Zustimmungserklärungen (zum Beispiel von gesetzlichen Vertretern eines minderjährigen Elternteils):

– Personalausweis, Reisepass oder Reiseausweis des/der Zustimmenden
– beglaubigte Abschrift der Erklärung, zu der die Zustimmung gegeben wird
– eventuell Nachweise über die Stellung als gesetzlicher Vertreter
– Im Einzelfall können weitere Unterlagen verlangt werden. Bei fremdsprachigen Urkunden benötigen wir eine beglaubigte Übersetzung durch einen in Deutschland ansässigen amtlich bestellten und öffentlich vereidigten Dolmetscher.

Besonderheiten

Sollten Sie neben der Vaterschaftsanerkennung auch eine Erklärung über das gemeinsame Sorgerecht (Sorgeerklärung) abgeben wollen, sollten Sie die Vaterschaftsanerkennung beim Kreisjugendamt (Landratsamt München, Mariahilfplatz 17, 81541 München) beurkunden lassen. Das Standesamt Ismaning nimmt keine Sorgeerklärung an.

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