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Mehrere tausend Arbeiter, Angestellte und Beamte waren im “Dritten Reich” für die Stadt München tätig. Mit ihrer Arbeitskraft halfen sie, nationalsozialistische Politik vor Ort umzusetzen und das Regime bis in seine letzten Tage funktionsfähig zu halten. Dabei waren keineswegs alle Beschäftigten überzeugte Nationalsozialisten. Wie konnte es der NS-Führung dennoch gelingen, die Stadtverwaltung und die Kommunalbetriebe auf ihre Ziele auszurichten?
Jan Neubauer findet im Zusammenspiel von städtischer Personalpolitik und einem Spektrum an Eigenmotivationen der Beschäftigten präzise Antworten auf diese zentrale Frage. Der Autor zeigt, mit welcher Kombination von Angeboten, Chancen und Zwang die “Hauptstadt der Bewegung” ihre Belegschaft mobilisierte und lenkte. Deren Inklusion in die “Betriebsgemeinschaft” ging mit der Exklusion von politischen Gegnern und Personen einher, die als Juden entlassen und verfolgt wurden.
Der Referent analysiert, wie es dem nationalsozialistischen München im Krieg trotz Personalmangel und Luftangriffen gelang, die Arbeitsleistung seines Personals zu erhöhen, um die kommunale Unterstützung für das Regime bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Jan Neubauer studierte Germanistik, Politik und Geschichte in Köln, Jena und College Park/Maryland. Er erhielt den Hochschulpreis 2020 der Landeshauptstadt München an der LMU München.

Details

Datum:
12. April 2021
Zeit:
19:30 - 21:30
Eintritt:
7,00Euro
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle
Mühlenstr. 15 - 19
Ismaning, 85737 Deutschland
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Telefon:
089 37063560
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