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“In Auschwitz wurde niemand vergast.” Solche Aussagen sind dazu gedacht, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren oder ganz zu bestreiten. Doch Holocaustleugnung ist kein Phänomen von geistig verwirrten Spinnern. Hinter den Lügen der selbsternannten “Revisionisten” steckt Kalkül. Aber was ist Holocaustleugnung überhaupt? Wie entwickelte sie sich vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute? Welche Ziele werden mit ihr verfolgt? Mit welchen Methoden gehen ihre Anhänger vor? Warum ist sie ein aktuelles Problem? Was kann man dagegen unternehmen? Der Vortrag liefert Antworten auf all diese Fragen und führt das Publikum in ein spannendes Thema unserer Zeit ein, das an den Fundamenten sowohl unserer Demokratie als auch der Wissenschaft zu kratzen versucht.
Dr. Sven Deppisch studierte Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seine Forschungsschwerpunkte sind vor allem die Geschichte der Polizei, der Nationalsozialismus und der Holocaust. Der promovierte Historiker arbeitet als Lehrbeauftragter an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei, sowie in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Marketing. Das auf seiner Dissertation basierende Buch “Täter auf der Schulbank” entwickelte sich schnell zu einem Bestseller der Geschichtswissenschaft.

Der Vortrag wird zeitgleich online angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung (in jedem Fall erforderlich!) zwischen “Präsenz” und “Online”. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Details

Datum:
6. Dezember 2022
Zeit:
19:30 - 21:00
Eintritt:
8,00Euro
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, VHS Nord
Mühlenstraße 15
Ismaning, 85737
Telefon:
0895505170
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