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Zuschüsse zu MVV-Tickets; Ismaning weitet den Landkreiszuschuss aus

Wie bereits den Medien zu entnehmen war, wird der Landkreis München mit dem Start der MVV-Tarifreform am 15. Dezember 2019 allen Besitzern einer Jahreskarte, welche die Geltungsbereiche Zone M + Zone 1 sowie Zone M + Zone 2 umfasst, den Differenzbetrag zum M-Ticket rückwirkend erstatten. Damit können künftig alle Einwohner des Landkreises für € 522 im Jahr nach München fahren. Diese Kostenerstattung kann bei den einzelnen Wohnsitzgemeinden im Nachgang beantragt werden, gilt jedoch nur für Inhaber eines MVV-Jahresabos in Form von IsarCard, IsarCard 9 Uhr, IsarCard 65, IsarCard Job sowie Ausbildungstarif I+II.

Damit nicht nur Inhaber von MVV-Jahresabos von diesem Zuschuss profitieren, hat der Gemeinderat der Gemeinde Ismaning in der Sitzung vom 12. Dezember 2019 entschieden, auch die Nutzer von Monatskarten zu bezuschussen. Alle Einwohner mit Hauptwohnsitz Ismaning, die eine Monatskarte für den MVV nutzen, können den Differenzbetrag zu einer entsprechenden Zeitkarte mit dem Geltungsbereich Zone M beantragen.

Da die MVV-Tarifreform leider den Nutzern des ÖPNV mit Fahrtrichtung Flughafen durchweg höhere Fahrtkosten aufbürdet, können auch die Inhaber einer Monats- oder Jahreskarte des MVV für den Geltungsbereich M+1 bis M+5 einen Zuschussantrag stellen. Erstattet werden dann jeweils die Differenzbeträge zwischen der Fahrplanperiode 2019 und den Fahrplanperioden 2020 und 2021.

Die Bezuschussung der Gemeinde gilt, wie beim Landkreis, zunächst für die Jahre 2020 und 2021. Die Anträge können halbjährlich (bei Monatskarten) und jährlich (bei Jahreskarten) im Nachgang bei der Gemeindeverwaltung gestellt werden.

Durch diese Erweiterung der Zuschüsse möchte die Gemeinde weitere Anreize schaffen, auf den ÖPNV umzusteigen.

Aber auch Gelegenheitsfahrer profitieren durch die MVV-Tarifreform. Ab 15. Dezember 2019 müssen von Ismaning nach München nur noch 3 Streifen (bisher 4) der Streifenkarte abgestempelt werden. Die Kosten der Einzelfahrkarte reduzieren sich auf € 5 (bisher € 5,80).

Für Schüler und Auszubildende stehen die Chancen gut, bald in den Genuss einer Flatrate für den gesamten MVV-Raum zu kommen. Sollten die ausstehenden Zustimmungen der verschiedenen Gremien erfolgen, könnte es schon zu Beginn des neuen Ausbildungs- und Schuljahres im August 2020 eine „Schüler- und Jugendkarte“ zum Preis von € 365 im Jahr geben.

Rund 360.000 Jugendliche (Schüler und Auszubildende) würden nur noch € 365 für alle Busse und Bahnen im gesamten MVV-Verbundbereich zahlen. Der Geltungsbereich wäre unabhängig vom Schulort auch für private Fahrten nutzbar.

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2019-12-20T10:44:44+01:0028.12.2019|Gemeinde & Rathaus, Wohnen & Leben|