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Aktion „mähfrei in den Sommer“ mit Teilflächen und/oder Inseln im Garten

Blühwiese östlich der Kinderkrippe in der Aschheimer Straße; Juli 2019

Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren über 2.000 Samentütchen für Hausgärten mit Ismaninger Blühsaatgut für über 20.000 m² Gartenflächen ausgegeben; ein standortgerechtes Saatgut mit über 50 heimischen Kräutern und Gräsern, das mehrjährig aufgeht. Wenn es wieder aussamen kann, blüht es viele Jahre.

Deshalb gilt es jetzt, diese für die Natur wertvollen Pflanzen zu erhalten.

Aktuell sind gefühlt überall wieder Rasenmäher zu hören. Doch was für den Menschen die grün-ordentliche Ästhetik darstellt, ist für Insekten ein Albtraum, weil sie dadurch Nahrung und Rückzugsorte verlieren. Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 und die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rufen deshalb zum „mähfreien Mai“ auf.

Wie geht das?
Vom 22. Mai an, dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt, sollen sie einen Quadratmeter des Rasens zufällig auswählen und alle Blüten auf dieser Fläche zählen und in eine Blühtabelle eintragen.

So kann in Augenschein genommen werden, was alles wächst, wenn eben nicht so häufig gemäht wird. Das Ergebnis wird Sie überzeugen, denn es gibt zehnmal mehr Nektar für die Bienen. Das ist auch klar, weil sich ja – wenn Sie vorher mähen, nichts entwickeln kann.

Im Mai blühen Löwenzahn, Gänseblümchen, Ehrenpreis, Gundermann, Günsel, Wiesensalbei und Margerite, Rot-und Weißklee, Wiesenschaumkraut und Wiesenknopf.

Wichtig ist auch, nicht zu düngen und natürlich keine Pflanzenschutzmittel zu verwenden. Wenn Ihnen das zu unordentlich ist, können Sie Wege in die Wiese mähen oder nur Inseln stehen lassen.

Wenn das Angebot stimmt, kommen Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer gerne in Ihren Garten.

Richtige Blumenwiesen mäht man zwei- bis dreimal pro Jahr und entfernt das Mähgut. Natürlich sind die Wiesen, wenn sie verblüht sind, nicht ganz so schön, aber die Pflanzen können, wenn sie nicht abgemäht werden, selbst aussamen, Insekten können sich verstecken und Vögel haben Nahrung.

Wilde Ecken, Steinhaufen, Totholzhaufen, eine Wassertränke – je vielfältiger ein Hausgarten ist, desto mehr Tiere und Insekten werden Sie in Ihrem Garten entdecken.

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2022-05-19T10:00:20+02:0022.05.2022|Gemeinde & Rathaus, Umwelt & Energie|