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Geschichte2020-07-20T12:37:17+02:00

Geschichte

Am rechten Isarufer, im Norden des heutigen Landkreises München, liegt die Gemeinde Ismaning. Mitten im Ort befindet sich das Schloss, umgeben von einem sieben Hektar großen Park. Dorf und Schlossanlage können auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken. Über 1.000 Jahre war ihr Schicksal eng an die Geschicke des Hochstifts Freising geknüpft. Das Ismaninger Wappen mit dem rot gekrönten Mohren – heraldisches Symbol des Freisinger Bischofs – unterstreicht diese historische Verbindung.

6. und 7. Jahrhundert: Frühe Spuren

Die Isar und ihre Zuflüsse ziehen die Menschen an…

Frühe Besiedelung

Historische Ortseinfahrt Aschheimerstraße

Die Gegend um Ismaning ist ein historisches Siedlungsgebiet. Einige Relikte früherer Bewohner wurden im Ismaninger Boden gefunden, weitere Spuren der Vergangenheit ruhen vermutlich noch immer unter der Erde.

Die ersten Zeugnisse menschlichen Lebens in der Ismaninger Flur sind mehr als 5.000 Jahre alt. Die Lebensbedingungen hier waren günstig: die Isar und ihre Zuflüsse lieferten sauberes, fischreiches Wasser, die Auwälder boten Bau- und Brennmaterial, Wildbret, Früchte und Beeren, aber auch Schutz vor vielfachen Gefahren. Die Kraft des Wassers lieferte Energie.

Zu Beginn des 6. Jahrhunderts entstand aus verschiedenen germanischen Stämmen und der keltisch-römischen Bevölkerung das Volk der Bajuwaren. Nicht nur der Ortsname mit der für die Bajuwarenzeit typischen „–ing“-Endung deutet für Ismaning auf eine Ansiedelung seit dieser Zeit hin. Bodenfunde und Reihengräber, die zwischen der heutigen Dorf- und Hauptstraße freigelegt und dokumentiert wurden, belegen ebenfalls die Existenz einer bajuwarischen Dorfsiedlung in Ismaning zur Zeit der Agilolfinger.