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Umwelt
Energie
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Energiesparförderung2019-08-06T09:15:23+02:00

Energiesparförderung

Waren früher für die Schonung der begrenzten fossilen Energievorräte und der drohende Treibhauseffekt die Beweggründe für Energiesparmaßnahmen, steht jetzt der Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkt aufgrund der gestiegen Energiepreise mehr im Vordergrund. Die Preise für fossile Energien haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Wirtschaftlich sind mittlerweile Maßnahmen, die bis zu 70 % geringeren Energieverbrauch im Gebäudebestand bewirken können. Von einer entsprechen weiteren Steigerung der Rohölpreise gehen Experten aus. Ebenso bezweifelt fast niemand mehr die Bedrohung durch die Klimaveränderung. Diese zeigt sich nicht nur in extremen Wettersituationen, sondern insgesamt auch deutlich in volkswirtschaftlichen Schäden und schlimmsten Falls in der Angst vor einer Destabilisierung der Welt.

Es sind deshalb auch auf kommunaler Ebene weitere Anstrengungen notwendig. Die Gemeinde hat 2006 den Beschluss gefasst, genauere Untersuchungen zu möglichen Energieeinsparungsmaßnahmen zur rationelleren Energieerzeugung und Nutzung Erneuerbarer Energien durchführen zu lassen („Energie-Zukunft Ismaning“).

Energiesparförderung hat einen hohen Stellenwert in Ismaning: Seit 1992 gibt es ein Energiesparförderprogramm: Energiesparförderung für Wohn- und Gewerbegebäude.

Richtlinie zur Förderung von Energiespar- und Klimaschutzmaßnahmen herunterladen

Antrag für den gemeindlichen Zuschuss herunterladen

Energiespartipps

Der Energieverbrauch (in abnehmender Reihenfolge am Gesamtenergieverbrauch pro Haushalt) für Heizung, Warmwasseraufbereitung, Haushaltsgeräte, Kühlen und Gefrieren, Waschen und Spülen, sowie für Licht kann schon mit wenigen Kniffen gesenkt werden, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Finden Sie hier einige Energiespartipps, die Sie je nach Bereich in Ihrem Haus umsetzen können:

Im gesamten Haus

Derzeit existieren folgende Arten an Leuchtmittel: die klassische Glühbirne, die moderne LED-Birne, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Halogenlampen.

Vergleicht man klassische Glühbirne mit Halogenlampe, schneidet letztere deutlich besser ab, da die Lebensdauer der klassischen Glühbirne gerade mal bei rund 1.000 Stunden mit einer Leistungsaufnahme von 60 Watt liegt. Die Halogenlampe besitzt eine Leistungsaufnahme von 45 Watt und leuchtet etwa 2.000 Stunden.

Energiesparlampen sparen deutlich mehr Strom als die klassische Glühbirne, Leuchtstoffröhren und die Halogenlampe. Energiesparlampen besitzen eine Leistungsaufnahme von elf Watt und eine Lebensdauer von 20.000 Stunden. Außerdem spendet sie bis zu fünf Mal mehr Licht.
Bei der Verwendung von Energiesparlampen sollte jedoch beachtet werden, dass zwischen dem Aus- und dem nächsten Einschalten eine Pause von mindestens zwei Minuten besteht, damit die Lampe wieder ausreichend abgekühlt ist – ansonsten verkürzt sich die Lebensdauer. Daher lohnt sich ein Einsatz der teuren Energiesparlampe beispielsweise nicht in sehr selten benutzten Räumen wie Keller, Gästezimmer, etc.
Da Energiesparlampen Quecksilber enthalten, dürfen diese nicht über den Restmüll, sondern über den Wertstoffhof entsorgt werden.
Am besten schneidet die LED Lampe ab. Die Lichterzeugung dieser Lampe wird durch eine Halbleitertechnologie ermöglicht, wodurch LED Lampen sehr helles Licht erzeugen können, aber trotzdem sehr sparsam sind. Ihre Lebensdauer liegt bei 25.000 Stunden bei einer Leistungsaufnahme von nur acht Watt.

Isolieren Sie offene Heizungsrohre gut und überprüfen Sie die Umwälzpumpe und tauschen Sie diese gegebenenfalls durch sparsamere Pumpen aus. Denken Sie auch an eine regelmäßige Entlüftung der Heizkörper.

Die Wohlfühltemperatur in Innenräumen liegt zwischen 18 – 20 Grad Celsius. Schlafräume und Flure sind in der Regel kühler. Ein Thermostat bringt Vorteile. Türen zu wenig oder gar nicht beheizten Räumen sollten Sie schließen. Zum einen heizen Sie sonst diese Räume mit, zum anderen schlägt sich die wärmere Luft an den kalten Wänden nieder und es kann zu Schimmelbildung kommen.

Achten Sie auch darauf, ob Ihre Heizkörper mit Möbeln oder Vorhängen verdeckt sind – das schluckt Heizenergie. Schließen Sie abends die Rollläden. Das hält die Wärme im Haus und in der Wohnung. Denken Sie auch an Wärmeschutzverglasung und Dämmung für Fenster und Türen.

Heizung aus und Fenster weit öffnen – das bringt viel frische Luft und die Wände kühlen nicht aus. Dies ist wichtig, um Kondenswasserbildung und damit Schimmelbildung zu verhindern. Gerade im Winter daher keine Fenster kippen. Luft kann hinter eng an Wände gestellte Möbel nicht zirkulieren, das könnte auch zu Schimmelbildung führen. Rücken Sie daher Möbel etwas von der Wand ab.

Die Umweltabteilung Ismaning stellt Ihnen gern die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ mit wertvollen Informationen zur Verfügung. Ebenfalls empfehlenswert ist die Webseite www.NEI-DT.de

Denken Sie beim Kauf aller Elektrogeräte an den Stromverbrauch. Eine Hilfestellung beim Erwerb eines Fernsehers gibt Ihnen beispielsweise die “EcoTopTen – Fernsehgeräte”. Bei allen Haushaltsgeräten gibt es das Energielabel – eine bunte Skala von A (geringer Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch), die den Energieverbrauch angibt. Seit 2004 gibt es auch noch die Effizienzklassen A+ und A++.

Bundesweit werden jährlich alleine für die Stand-By-Schaltungen ca. 20,5 Milliarden kWh Strom verbraucht. Ziehen Sie also den Stecker oder verwenden Sie eine Steckdosenleiste mit Netzschalter. Diese kann Ihnen Ersparnisse von bis zu 100€ im Jahr ermöglichen.

Im Badezimmer

Der Warmwasserverbrauch wird dabei um ca. 60% gesenkt. Bei der Verwendung eines Sparduschkopfes können Sie den Wasserverbrauch nochmals reduzieren ohne an Komfort einzubüßen. Stellen Sie beim Einseifen das Wasser ab, denn in drei Minuten laufen ca. 20 Liter Wasser durch den Ausguss. Auch durch schnelle Reparatur tropfender Armaturen sparen Sie Wasser. Die Verwendung von Einhebelmischern spart Wasser, da weniger Durchlauf nötig ist, um die gewünschte Temperatur zu erhalten.

Wollen Sie einen Wäschetrockner nutzen, achten Sie auch hier auf die unterschiedlichen Modelle und auf eine regelmäßige Wartung. Wählen Sie die Programmwahl passend zur Wäschemenge.

Wäsche trocknet unterschiedlich schnell. Befüllen Sie daher Ihren Wäschetrockner mit Textilien, die eine ähnliche Trockenzeit haben. Entnehmen Sie die getrocknete Wäsche so bald wie möglich – das reduziert den Bügel- und damit wiederum den Energieaufwand.

Wäschetrockner zählen zu den größten Stromfressern im Haus. Ein Vier- Personenhaushalt kann im Jahr bei Verzicht auf den Wäschetrockner bis zu 100€ Stromkosten sparen. Nutzen Sie daher Sonne und Wind zum Trocknen Ihrer Wäsche

In der Küche

Bei jedem Öffnen der Ofentür gehen ca. 20% der Wärme verloren. Deshalb sollte die Sichtkontrolle von außen durchgeführt werden.

Mittlerweile schneidet die Spülmaschine im Vergleich zum Abwasch von Hand beim Energie- und Wasserverbrauch besser ab. Dies ist natürlich individuell sehr unterschiedlich. Achten Sie auf eine sparsame Dosierung der Reinigungsmittel, auf eine Inbetriebnahme ausschließlich voller Maschinen, auf die Nutzung der Sparprogramme und auf eine Auswahl der Gerätegröße passend zur Haushaltsgröße. Erst dann ist die Geschirrspülmaschine eine energie- und zeitsparende Alternative zum Abwasch von Hand.

Kochen Sie mit Gas, das schont Ihren Geldbeutel und unsere Umwelt, da die direkte Verbrennung weniger Energieverlust ergibt. Ungenutzt verpuffende Nachwärme, wie beim Elektroherd, gibt es nicht. Wenn Sie dennoch einen Elektroherd besitzen, nutzen Sie die Nachwärme und schalten den Herd eher aus.

Im Vergleich der unterschiedlichen Herdarten verfügt eine Induktionskochplatte über die beste Energieausnutzung, da die Hitze durch ein elektromagnetisches Feld direkt im Boden des Kochgeschirrs entsteht. Die Temperatur lässt sich schnell und exakt regulieren. Außerdem wird kaum Wärme an die Umgebung abgegeben.

Übrigens: Die Mikrowelle verbraucht weit mehr Energie als die Herdplatte! Aufbacken von Semmeln oder Brot geschieht besser mit dem Toaster als mit dem Backofen. Gefrorene Speisen sollten nicht im Backofen oder in der Mikrowelle aufgetaut werden, sondern durch frühzeitiges Herausnehmen an der Zimmertemperatur.

Zum Kochen und Garen von Speisen reicht eine kleine Wassermenge. Nutzen Sie einen Kochdeckel, da er das Entweichen des Wasserdampfes verhindert. Der Energieverbrauch sinkt dadurch um etwa 25%. Schnellkochtöpfe senken den Stromverbrauch um die Hälfte.

Wählen Sie eine optimale Temperatur für den Kühlschrank. Für den Normalbetrieb reichen sieben Grad Celsius aus. Nutzen Sie die Temperaturdifferenzen der verschiedenen Fächer. Im untersten Fach herrschen die kältesten Temperaturen, die darüber liegenden Fächer sind wärmer. Die Obst- und Gemüsefächer und die Türe sind die wärmsten Bereiche des gesamten Kühlschrankes. Lassen Sie den Kühlschrank nicht länger als notwendig offen und stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank. Tauen Sie ihn regelmäßig ab, da eine dicke Eisschicht viel Energie verbraucht. Auch intakte Dichtungen sind für das Energiesparen wichtig. Leeren Sie den Kühlschrank und stellen Sie ihn ab, wenn Sie für längere Zeit verreisen.

Platzieren Sie Ihren Kühlschrank an einen kühlen Ort. Ein Standplatz neben dem Backofen, der Spül- oder Waschmaschine oder in der Nähe der Heizung ist nicht geeignet. Lässt die räumliche Situation eine Trennung nicht zu, fügen Sie eine Isolierschicht dazwischen ein.

Der Einsatz des Wasserkochers ist nur bei geringen Wassermengen (bis etwa 1,5 Liter Wasser für Tee zum Beispiel) effektiv und energiesparend.

Bei größeren Wassermengen – zum Kochen zum Beispiel – sollte das Wasser direkt im Kochtopf erhitzt werden. Wer das Wasser zuerst in den Wasserkocher gibt, weil es da schneller kocht, verliert doppelt so viel Energie! Zuerst wird der Wasserkocher mit dem Wasser erwärmt, dann muss der Topf mit der größeren Menge Wasser wieder erwärmt werden. Vor allem bei Wasserkochern aus Metall ist der Verlust hoch, weil sie selbst viel Wärme speichern.

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