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Donald Trump, Juan und Eva Perón, Hugo Chávez, Evo Morales, um nur einige Vertreter/-innen zu nennen – Populismus ist ein vielfältiges Phänomen, und die Diskussionen der Linken in den letzten Jahren befassten sich unter anderem mit der Frage, ob dem globalen rechtspopulistischen Trend als Abwehrstrategie ein “linker Populismus” entgegenzusetzen sei. Dabei blickte man vor allem auf Venezuela, Bolivien und Ecuador.
Ursula Prutsch analysiert ausgehend vom frühen 19. Jahrhundert unterschiedliche Populismen in ihren regionalen Varianten und historischen Dimensionen und wirft einen vergleichenden Blick auf den Norden und Süden Amerikas.
Dargestellt werden anhand von sieben Ländern jene Parteien oder Bewegungen, die so dominant wurden, dass sie an die Macht kamen oder die nationale Politik entscheidend beeinflussen: in den USA, Brasilien, Argentinien, Peru, Venezuela, Ecuador und Bolivien.
Die Autorin geht davon aus, dass Populismus keine Ideologie, sondern ein Bündel von Herrschaftselementen ist. Obgleich flexibel und anpassungsfähig, haben populistische Politik und die Gründe ihres Entstehens gemeinsame Charakteristika, die herausgearbeitet werden, insbesondere bezogen auf ökonomische Bedingungen, politische Konfliktsituationen und kulturelle Ausdrucksformen.
Ursula Prutsch ist Professorin am Amerika-Institut der LMU München. Sie unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte. Sie schrieb unter anderem (mit Enrique Rodrigues-Moura) eine Kulturgeschichte Brasiliens (2013) und eine Biographie über Eva Perón (2015). Ihr Buch über den Populismus in den USA und Lateinamerika ist 2019 erschienen.
Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung (in jedem Fall erforderlich!) zwischen “Präsenz” und “Online”. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Details

Datum:
1. Juli 2021
Zeit:
19:30 - 21:00
Eintritt:
7,00Euro
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle
Mühlenstr. 15 - 19
Ismaning, 85737 Deutschland
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Telefon:
089 37063560
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